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Erfolge der Meeresforschung

Hochschulempfang der Stadt Erfolge der Meeresforschung

Wie bringt man Öffentlichkeit und Forschung näher zusammen? Das war Thema des städtischen Jahresempfangs für die Hochschulen und Forschungseinrichtungen am Dienstagabend im Rathaus. Vor etwa 275 Gästen würdigte Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD) die Leistungen der Wissenschaft für Kiel.

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Ulf Kämpfer (links) und Kerstin Dronske (Wissenschaftsreferat Kiel) begrüßten die Gäste. Festredner Peter Herzig würdigte die Meeresforschung in Kiel.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer

Kiel. Ob Rekordzahlen bei den Studierenden in Kiel (fast 34.000), Auszeichnungen, Zuschläge für millionenschwere Förderungen, Bauprojekte oder der Besucheransturm während der Europäischen Nacht der Wissenschaft – 2016 gab es für den Verwaltungschef viele Belege dafür, wie „höchst lebendig“ die Hochschulen in Kiel sind. Die Universität, die Fachhochschule und das Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel in den jeweiligen Stadtteilen noch stärker zu verankern als bisher, steht bei Kämpfer ganz oben auf der Wunschliste. Auch die Digitalisierung und Innovation aus den Hochschulen in die Gesellschaft hineinzutragen, ist sein Ziel. Als „wunderbares Beispiel“ dafür, wie man die gesamte Nachbarschaft und die Stadt bereichere, nannte er die Muthesius Hochschule an ihrem neuen Standort.

Mit Blick aufs Meer

Während bei früheren Empfängen so manches Mal eher Krisenstimmung angesichts drohender Kürzungen aufkam, erzählte auch Festredner Prof. Peter Herzig, Direktor des Helmholtz-Zentrums, eine Erfolgsgeschichte aus Kieler Sicht unter dem Motto „Den Ozean verstehen, heißt die Zukunft gestalten.“ Dass die Ozeane, die 70 Prozent der Erdoberfläche bedecken, die Versorgung der wachsenden Bevölkerung sichern helfen, hat nach seinen Angaben die internationale wie nationale Agenda erreicht: „Wir müssen dabei die Balance zwischen dem Schutz mariner Ökosysteme und der Nutzung der Meere erreichen.“

Eine Milliarde Euro stiftet die Bundesregierung, die 2016/2017 zum Wissenschaftsjahr der Ozeane ausrief, um die deutsche Forschungsflotte zu erneuern. Das Nachfolgeschiff der „Sonne“ wird seinen Hafen in Kiel haben. Der deutsche Meerespreis ging in diesem Jahr an Fürst Albert II. von Monaco, der die Auszeichnung als Präsident des Mittelmeerforschungsrates während einer großen internationalen Tagung in Kiel entgegennahm. „Die Kieler Meeresforschung ist gut aufgestellt“, zog Herzig ein positives Fazit.

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Martina Drexler
Lokalredaktion Kiel/SH

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Foto: Um mehr Zeit für ihre Kinder Lönne (3; v. li.), Piet (6) und Onno (1) zu haben, entschied sich Dana Siewertsen (32), ihr Studium auf Teilzeit zu reduzieren. Der Bedarf, in Teilzeit studieren zu können, ist weit größer als das Angebot.

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