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Das ist der Bauplan

Holsten-Fleet Das ist der Bauplan

Zeitgleich mit der Fahrplanumstellung der KVG beginnt das Tiefbauamt Anfang September mit den Arbeiten am Holsten-Fleet. Nicht nur KVG-Kunden, sondern auch Autofahrer müssen sich dann auf Veränderungen einstellen.

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Noch fließt hier der Verkehr: Anfang September beginnen an der Holstenbrücke und dem Berliner Platz die Arbeiten für das Holsten-Fleet.

Quelle: Ulf Dahl

Kiel. Denn Holstenbrücke, Berliner Platz, Wall und die Andreas-Gayk-Straße ab Hafenstraße sind ab dann dauerhaft gesperrt.

Erster Schritt der Bauarbeiten im September: die Suche nach Kampfmitteln. „Es gibt hier keinen Verdacht auf Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg, nur einige Hinweise auf Metallfunde“, erklärt Peter Bender, Leiter des Tiefbauamtes. Ab der zweiten September-Hälfte werden dann im Bereich Holstenbrücke/Holstenstraße die Leitungen der Stadtwerke und der Stadtentwässerung verlegt. Die Holstenstraße soll das neue Holsten-Fleet künftig wie eine Brücke queren.

Während der Arbeiten müssen auch die Fußgänger in der Holstenstraße einige Behinderungen in Kauf nehmen, zeitweilig wird etwa der Durchgang vor Meislahn gesperrt sein. Um die Holstenbrücke zu queren, müssen Passanten dann um den Starbucks-Bungalow herumgehen.

Der nächste Arbeitsschritt für den Fleet-Bau ist anschließend die Tiefgründung. Das bedeutet, dass Pfähle in den Boden gerammt werden, auf denen später die Becken liegen werden. Bis zu 30 Meter tief werden die Pfähle gerammt. „Das ist die ideale Arbeit für den Winter“, sagt der Tiefbauamtsleiter.

Parallel zu den Gründungsarbeiten beginnen auch die Arbeiten am ersten Becken. „Es sind Betonbecken, die vor Ort gegossen werden“, erklärt Bender. „Monolithische Becken“ laute der Fachausdruck. Die Bodenplatte der Becken werde auf die Köpfe der Pfähle gesetzt, die dann einbetoniert werden. Bis Ende nächsten Jahres sollen die Arbeiten am Becken wahrscheinlich dauern.

Die größten Einschränkungen für den Verkehr wird es wahrscheinlich von März bis November 2018 geben. In dieser Zeit werden Martensdamm und Rathausstraße für die Durchfahrt gesperrt. „Es wird immer eine Möglichkeit geben, Willestraße oder Fleethörn zu erreichen“, versichert Bender.

So fahren die Busse der KVG ab dem 3. September 2017 in Kiel

Quelle: KN Grafik

Im Jahr 2019 wird dann die Umgebung der neuen Wasserverbindung gebaut: die Promenade für die Fußgänger, die Freiflächen rund um das Wasser, die Grünanlagen und natürlich auch die Straße für die Busse, die nach der Fertigstellung wieder über die Holstenbrücke fahren können. Nach den bisherigen Planungen soll das Holsten-Fleet Ende 2019 dann komplett fertig sein und eröffnet werden.

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Ein Artikel von
Anne Steinmetz
Lokalredaktion Kiel/SH

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