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Fürs Erste eine neue Haltestelle

Holstenfleet Fürs Erste eine neue Haltestelle

Der Bau des Holstenfleets rückt näher: Ende 2019 soll die Wasserverbindung zwischen Kleinem Kiel und Bootshafen fertig sein, im September 2017 starten die Bauarbeiten.

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In drei Jahren fließt hier das Holstenfleet. Für Autos wird der Bereich dann gesperrt sein, Busse können aber weiter durch die Holstenbrücke fahren. Die Bushaltestellen werden allerdings in den Martensdamm und an den Rathausplatz verlegt.

Quelle: Ulf Dahl

Vorstadt. Schon jetzt beginnt die Stadt aber mit der Planung der Bauphasen, dabei geht es vor allem um die Umleitung des Autoverkehrs und der Linienbusse.

 „Nach dem Bau des Kleinen-Kiel-Kanals werden auf der Südseite auch weiterhin Busse durch die Holstenbrücke fahren können. Für den Autoverkehr wird die Durchfahrt allerdings gesperrt“, sagt Peter Bender, Leiter des Tiefbauamtes. Während der Bauarbeiten allerdings müssen auch die Busse Umwege fahren. „Wir haben versucht, die Einschränkungen möglichst klein zu halten“, sagt Bender. In Zusammenarbeit mit dem Stadtplanungsamt hat das Tiefbauamt die Verkehrsführung während der verschiedenen Bauphasen geplant. Die Pläne stellten Bender und Bürgermeister Peter Todeskino (Grüne) am Dienstagabend dem Ortsbeirat Mitte vor.

 „Uns war es wichtig, dass sich die Kielerinnen und Kieler so wenig wie möglich umstellen müssen“, sagt Bender. „Die Autofahrer, die durch die Innenstadt fahren, werden mit Beginn der ersten Bauphase im September des kommenden Jahres schon so geleitet, wie nach der Fertigstellung des Kanals.“ Die Andreas-Gayk-Straße wird dann ab Hafenstraße gesperrt, auch rund um den Boothafen und den Berliner Platz gibt es kein Durchkommen mehr für Autofahrer. „Wir versuchen, den Durchgangsverkehr möglichst aus der Innenstadt herauszuhalten. Es bleibt aber trotzdem weiterhin alles erreichbar“, so Bender.

Haltestelle wird verlegt

 Veränderungen gibt es dagegen beim Busverkehr. „Das Busnetz wird sich zwar nicht verändern. Alle Linien fahren während der gesamten Bauzeit“, stellt Bender klar. Allerdings wird die Haltestelle Holstenbrücke verlegt, stattdessen werden Haltestellen am Martensdamm und am Rathausplatz errichtet. „Die großen Umstellungen beginnen mit dem Fahrplanwechsel der KVG am 3. September 2017“, so Bender. Dann wird zunächst auch eine temporäre Haltestelle an der Kaistraße auf Höhe des Bootshafens eingerichtet. Die Linie 11 wird voraussichtlich während der Bauarbeiten 2018 für einige Monate auch eine temporäre Haltestelle am Jensendamm anfahren.

 „Wir werden im März mit dem Bau der Haltestelle im Martensdamm beginnen“, erläuterte Bender. Das sei die erste Baumaßnahme, die aus den bewilligten Mitteln bezahlt werde. „Dann geht es richtig los“, freut sich Bürgermeister Peter Todeskino. Er ist von der Verkehrsplanung des Tiefbauamtes überzeugt. „Das hat einige Zeit gedauert, weil verschiedene Varianten im Gespräch waren. Letztlich stand für uns aber im Vordergrund, dass sich die Bürger während der verschiedenen Bauphasen nicht immer wieder neu orientieren müssen.“

 Mit der Wasserverbindung, die nach Meinung der KN-Leser Holstenfleet heißen soll, will die Stadt die Innenstadt aufwerten. Der Wasserlauf soll zum Verweilen einladen. Helle Sitz- und Aufenthaltsflächen und viel Grün rund um den 170 Meter langen Kanal sollen die Holstenbrücke zum Anziehungspunkt in der City machen. Die Planer hoffen, dass sich an den Ufern Gastronomie ansiedelt und die Belebung den Geschäften der Holstenstraße zugute kommt. Rund 11,9 Millionen Euro wird das Projekt kosten. 75 Prozent trägt das Land, die Stadt beteiligt sich mit 4 Millionen Euro.

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Ein Artikel von
Anne-Kathrin Steinmetz
Lokalredaktion Kiel/SH

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