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Rolltreppe läuft vorerst nur einspurig

Holstentörn Rolltreppe läuft vorerst nur einspurig

Was passiert eigentlich mit der rechten Rolltreppe zum Kieler Holstentörn? Seit Monaten verweigern die beweglichen Stufen ihren Dienst. Und ein rotweißes Flatterband verhindert den Aufstieg. Um es kurz zu machen: Eine Prüfung hat ergeben, dass die gesperrte Fahrtreppe nicht mehr betriebssicher ist, gibt die Stadt dazu Auskunft – und sucht nach einer Lösung.

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Die rechte Rolltreppe hinauf zum Holstentörn bleibt länger gesperrt.

Quelle: Frank Behling (Archiv)

Kiel. Das Aufstiegsbauwerk Holstentörn, zu dem auch besagte Rolltreppe vom Holstenplatz zur Brücke über den Ziegelteich zum Holstentörn gehört, befindet sich im Eigentum der Landeshauptstadt Kiel. Zuständig für den laufenden Betrieb sind Karstadt/Highstreet A Portfolio sowie Sophienhof/Union Investment Real Estate, teilt die Stadt mit.

Karstadt ist zuständig

Karstadt habe das Hausrecht und kümmere sich auch um die Störmeldungen. Aber: Zuständig für die Instandhaltung und die Erneuerung der Fahrtreppen ist wiederum die Landeshauptstadt. Und die hat seit dem Ergebnis der jüngsten Prüfung den schwarzen Peter und muss nun klären, wie eine neue Lösung für den Zugang zu Holstentörn und Karstadt, zur Querpassage und zum Sophienhof aussehen könnte. „Das bedarf einer konkreten Planung und der Aufstellung einer sicheren Finanzierung. Ein einfacher Austausch ist nicht möglich“, erklärte Stadtsprecher Arne Ivers.

Zwei Rolltreppen reichen zur Zeit aus

Nach Auskunft der Stadt wurde die Fahrtreppe 1973 errichtet. Die Ausfallzeiten konnten durch schnelle Reparaturen meist kurz gehalten werden. Die Sicherheit der beiden weiteren Rolltreppen sei gegeben. „Im Rahmen der Wartung oder bei fälligen Reparaturen wird die Verkehrssicherheit regelmäßig überprüft“, betont Ivers: „Zurzeit reichen die beiden vorhandenen Fahrtreppen aus, den Verkehrsstrom flüssig zu halten.“

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