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Die Holzlichtmasten sollen in diesem Jahr weichen

Kiel-Hassee Die Holzlichtmasten sollen in diesem Jahr weichen

Die Initiative für die Holzlichtmasten in Hassee kämpft weiter. Im Dezember hatten die Anwohner Oberbürgermeister Ulf Kämpfer eine Petition und Unterschriftensammlung überreicht – mit der dringenden Bitte, die zahlreichen Fragen der Anwohner zu beantworten. Die Stadt kam der Bitte jetzt nach.

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In den Straßen am Vieburger Gehölz stehen sie noch: Die alten Straßenlaternen aus den 50er und 60er Jahren. Die Holzmasten und Freileitungen sollen abgerissen werden.

Quelle: Jennifer Ruske

Kiel. Mit mehr als 30 Bürgern aus Hassee und Hammer, die ebenfalls betroffen sind, war die Infoveranstaltung des Tiefbauamtes, des Stadtplanungsamtes und der Stadtwerke Bremen Beleuchtung GmbH gut besucht. Die Stadtwerke Bremen tauschen im Auftrag der Stadt in ganz Kiel die alten, in den 1950er/1960er Jahren aufgestellten Holzlichtmasten plus Freileitungen gegen energieeffiziente Strommasten aus. Begründet wird die Maßnahme unter anderem durch die Störungsanfälligkeit der alten Leitungen. Die Ratsversammlung hatte 2007 über diese Maßnahme entschieden und den Auftrag vergeben. Finanziert werden die Arbeiten zu 85 Prozent von den Anliegern. Und die hatten zahlreiche Fragen, erklärte der Sprecher der Initiative Jürgen Gebauer – zum Beispiel, wann die Arbeiten starten. Das wird im Laufe des Jahres 2016 der Fall sein, hieß es. Beendet wird die Maßnahme 2017.

Mindestens sechs Wochen vor dem Spatenstich werde ein erstes Schreiben an die Eigentümer verschickt, in dem auch die Kosten deutlich werden. In Hammer seien solche ersten Schreiben bereits verschickt worden.

Kritik an Anliegerbeiträgen

Circa 14 Tage vor Beginn der Arbeiten werden dann die Bewohner der Häuser in den betroffenen Bauabschnitten noch eine Nachricht erhalten, in der zuständige Ansprechpartner mit Telefonnummern aufgeführt sind. Diese können (möglichst frühzeitig) informiert werden, falls die neue Straßenlaterne zum Beispiel zu dicht am Schlafzimmer steht und ein Blendschutz nötig ist. Fragen gab es auch zur Technik der neuen Straßenbeleuchtung: Die entspreche dem aktuellen Stand und der EU-Norm, hieß es weiter. Die Arbeiten und die Abrechnung der einzelnen Bauabschnitte, etwas, was den Bewohnern ebenfalls auf dem Herzen lag, verlaufe Straßenweise. Dass ihre Straße als Anliegerstraßen klassifiziert würden und damit der hohe Satz von 85 Prozent Anliegerbeiträgen fällig werde, stieß bei den Anwohner auf große Kritik und Unverständnis.

An der Klassifizierung der einzelnen Straßen könne jedoch nur die Politik etwas ändern, befürchtete Gebauer. Die Initiative behält sich weitere Schritte vor.

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