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Der Stadtteil auf einen Blick

Infoflyer Pries/Friedrichsort Der Stadtteil auf einen Blick

Womit beschäftigt sich der Ortsbeirat Pries/Friedrichsort? Welche Aufgaben hat er? Antworten auf diese Fragen gibt ein neues Infofaltblatt der Landeshauptstadt. Es ist das erste dieser Machart, aus den übrigen Kieler Ortsbeiräten liegen bisher noch keine auf deren Arbeit zugeschnittene Versionen vor.

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Vorsitzender Hans-Meinert Redlin stellt das dritte Infofaltblatt des Ortsbeirates Pries/Friedrichsort vor: Nachdem Fotos von Leuchtturm und Leuchtturmspitze die vorausgegangenen Ausgaben zierten, zeigt das aktuelle Titelbild nun den Dorfteich in Pries.

Quelle: Ingrid Haese

Pries/Friedrichsort. Wie für so manchen anderen Ortsbeirat ist auch für das für Pries und Friedrichsort zuständige Gremium das Herausgeben eines Faltblattes mit Eckpunkten zur Stadtteilarbeit, einer Mitgliederliste und dazugehörigen Kontaktdaten nicht wirklich neu. Schon 2013 und 2014 gestaltete es in Eigenregie Broschüren. Bezahlt wurden sie von dem Geld, das die Stadt den Ortsbeiräten für ihre Öffentlichkeitsarbeit gewährt.

 In diesem Jahr stehen für alle 18 Ortsbeiräte zusammen 3100 Euro zur Verfügung, sie erhalten abhängig von der Einwohnerzahl in ihren Bezirken 150 bis 250 Euro. Aus diesem Etat müssen sie zukünftig ihren Flyer – wenn sie einen herausgeben wollen – nicht mehr finanzieren. Denn die Stadt Kiel kann für diesen Zweck nach einem entsprechenden Ratsbeschluss aus einem Extra-Topf mit 2500 Euro schöpfen.

 Vorgegeben ist für das Infoblatt ein einheitliches Grundlayout. „Man soll den Ortsbeirat erkennen als ein Gremium der Landeshauptstadt Kiel, der Flyer hat einen professionellen Rahmen bekommen, das Layout gestaltet die Pressestelle, die Ortsbeiräte liefern ihre Texte und Fotos, gedruckt wird in der Rathausdruckerei“, fasst Stefanie Skuppin, Leiterin des Büros des Stadtpräsidenten, dazu auf Nachfrage zusammen.

 Im Innenteil gibt es grundsätzliche Erläuterungen zur Funktion eines Ortsbeirates, der „das Interesse der Einwohner für stadtteilbezogene Aufgaben wecken“, „Anregungen aus dem Stadtteil aufgreifen“ sowie „Vorschläge und Probleme des Stadtteils in Ausschüssen, Ratsversammlung und Verwaltung zur Sprache“ bringen soll. Unter der Rubik „Aktuelle Themen“ listet der Ortsbeirat Pries/Friedrichsort auf, wo er Handlungsbedarf sieht. „Wir müssen uns überlegen, wie wir die Friedrichsorter Straße als Geschäftsstraße attraktiver gestalten können“, erläutert Ortsbeiratsvorsitzender Hans-Meinert Redlin. Wichtig sei zudem, dass Autofahrer die verkehrsberuhigte Zone ernst nähmen, Parkflächen seien auf dem nahegelegenen Heinrich-Rixen-Platz und in der Straße Zum Dänischen Wohld genügend vorhanden. Von Bedeutung sei im Ortsbeiratsbezirk auch das Thema Wohnen, denn Wohnraum und Bauplätze würden dringend benötigt. Und am Falckensteiner Strande müsse man sehen, wie man die Balance zwischen Tourismus, Landschaftsschutz und gewerblichen Angeboten hinbekomme.

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