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7,3 Millionen Euro für das Holsten-Fleet

Innenministerium 7,3 Millionen Euro für das Holsten-Fleet

Es ist eines der wichtigsten und zugleich umstrittensten Projekte in der Kieler Innenstadt. Am Dienstag hat das Innenministerium seine Zustimmung für den Einsatz von Städtebaufördermitteln zum Bau des neuen Holsten-Fleets erteilt.

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Aus der Holstenbrücke in Kiel wird das Hoslten-Fleet: Die Bauarbeiten beginnen Anfang September.

Quelle: Ulf Dahl

Kiel. Die Wiederherstellung der Wasserverbindung zwischen Bootshafen und Kleinem Kiel habe eine hohe Bedeutung und sei ein wichtiger Baustein zur Aufwertung der Kieler Innenstadt, hieß es zur Begründung.

Bund, Land und Landeshauptstadt teilen sich die Gesamtkosten von etwa zwölf Millionen Euro zu jeweils einem Drittel. Die Zuschüsse von Land und Bund in Höhe von damit 7,3 Millionen Euro stammen aus dem Förderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“, das in Schleswig-Holstein seit dem Jahr 2008 umgesetzt wird.

Fördergeld dient der Vielfalt der Zentren

Wie ein Sprecher des Innenministeriums informierte, dient der Fördertopf der Aufwertung zentraler Versorgungsbereiche, soll die Vielfalt der Zentren unterstützen und die Orte stärken. Insbesondere gehe es dabei um Wirtschaft und Kultur, Arbeiten und Wohnen sowie Versorgung und Freizeit, aber auch darum, dass sich Menschen mit Innenstädten wieder identifizieren können und sich dort Alltagsleben kristallisiert.

Bislang habe das Innenministerium für die nachhaltige Entwicklung der Kieler Innenstadt Fördermittel von Land und Bund in Höhe von jeweils 3,8 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Zusammen mit dem Rathaus seien damit schon jetzt 11,4 Millionen Euro in die Sanierung der Kieler Innenstadt geflossen.

Laut Kostenberechnungen der Stadt sehe man in den kommenden Jahren weitere 22 Millionen zu diesem Zweck vor. „Das Land wird die Landeshauptstadt dabei auch weiterhin nach Kräften unterstützen“, hieß es.

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Ein Artikel von
Christian Hiersemenzel
Landeshaus-Korrespondent

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