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Türen sollen im November öffnen

Jugendcafé „Urban“ Türen sollen im November öffnen

In das Ladenlokal Friedrichsorter Straße 21 zieht wieder Leben ein. Neue Mieterin ist die Stadt, die dort voraussichtlich im November für die Zielgruppe der 14- bis 27-Jährigen das Jugendcafé „Urban“ eröffnen wird. Initiatoren und federführende Akteure des Projektes sind die Jugendtreffs Pries und Schilksee.

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Für das Jugendcafé haben sie sich eingesetzt: (v. li.) Jugendtreffmitarbeiter Tolga Duran, Tobias Blank (Sachbereichsleiter Offene Jugend- und Mädchenarbeit), Stadträtin Renate Treutel, Erzieher Viktor Burnaschow, Kirsten Behling (Leiterin der Treffs Pries und Schilksee), Praktikant Mikael Holmlund, der angehende Sozialarbeiter Marius Kiegeland, Sozialpädagogin Claudia Winkelmann sowie Yusuf Eser, Markus Naumann, Canay Mucuk, Marcel Wünnecke, Lukas Kruse und Pia Schwarz.

Quelle: Ingrid Haese

Pries/Friedrichsort. Momentan geben in dem Ladenlokal im Eckgebäude am nordwestlichen Ende der Einkaufsstraße noch die Handwerker den Ton an. Rund 80 Quadratmeter inklusive Lager und Sanitärbereich mit Behindertentoilette stehen den neuen Nutzern nach Abschluss der Arbeiten zur Verfügung. Für den Umbau veranschlagt die städtische Immobilienwirtschaft 20000 Euro, die Kosten für die Einrichtung liegen bei 10000 Euro.

 Das Jugendcafé wird in Sachen Anstrich Zurückhaltung üben, die Wände bleiben weiß. Um Akzente zu setzen, sollen farbige LED-Lichtschläuche zum Einsatz kommen. Im Eingangsbereich ist ein Tresen vorgesehen, in einem Teil des Raumes sollen eine schwarze Ledereckcouch, Sessel sowie Esstische samt dazugehörigen Stühle stehen. Im anderen Flügel sind Bartische und Kickerspiel vorgesehen. Das Innendesign haben die Jugendlichen aus Pries und Schilksee konzipiert.

 „Sie wünschen sich seit drei, vier Jahren in zentraler Lage ein Café, wo sie unter sich sein können, nicht die Jüngeren dabei haben müssen“, berichtete Kirsten Behling, Leiterin der Treffs Pries und Schilksee. „Wir wollten Modernität und LED-Lichter, man soll sich im Umfeld wohlfühlen“, ergänzte Canay Mucuk, der zu den am Projekt beteiligten ehrenamtlichen Jugendleitern, Juleicaner genannt (abgeleitet von der „Jugendleiter-Card“), gehört.

 Seine Türen soll das nicht-kommerziell ausgerichtete Café montags bis freitags von 15 bis etwa 21 Uhr öffnen. Betreut wird es vom Erzieher- und Sozialpädagogenteam der Jugendtreffs sowie von Juleicanern. „Wir sind Anlaufstelle für Jugendliche, zum anderen geben wir älteren Jugendlichen die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen, hinter dem Tresen zu stehen und sich um das Café zu kümmern“, erläuterte Tobias Blank, der im Amt für Kinder- und Jugendeinrichtungen den Bereich Offene Jugend- und Mädchenarbeit leitet. „Die Jugendlichen wollen hippe Orte, das hier ist ein Ort mit großer Aufenthaltsqualität“, fasste Renate Treutel, Stadträtin für Bildung und Jugend, zusammen.

 Der Jugendtreff Pries in der Straße Buschblick bleibt weiterhin Anlaufstelle für Sechs- bis 13-Jährige. Behling: „Weil das Gebäude abgerissen werden soll, suchen wir eine neue Bleibe. Wir brauchen dort einen Spielraum, Musikräume und ein Büro.“

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