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Junge Gewerkschafter für „Ausbildung statt Ausbeutung“

1.Mai Junge Gewerkschafter für „Ausbildung statt Ausbeutung“

Sie brachten junge Farbe in die traditionelle Protestveranstaltung: Der Nachwuchs der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten forderte am Sonntag in bunten Kostümen „Ausbildung statt Ausbeutung“ auf der zentralen Mai-Kundgebung in Kiel.

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"The Working Dead": Mitglieder der NGG (Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten) fordern Ausbildung statt Ausbeutung.

Quelle: Frank Peter

Kiel. Mit Ministerpräsident Torsten Albig und Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (beide SPD) an der Spitzen zogen rund 1500 Menschen durch die Stadt und versammelten sich schließlich vor dem Gewerkschaftshaus in der Legienstraße. Bei strahlendem Sonnenschein und der Tarifeinigung im öffentlichen Dienst im Rücken erteilte der Kieler DGB-Chef Frank Hornschu der Rente mit 70 „eine klare Absage“ und klagte über den Anstieg von atypischen Beschäftigungsverhältnissen in Kiel.

Unterstützung gab es auch von OB Ulf Kämpfer, der das wachsende Wohlstandsgefälle in Deutschland beklagte. „Man muss den Hintern hochbekommen, weil von alleine nichts passiert“, lobte er die Kundgebungen am 1. Mai. Hauptredner Meinhard Geiken, Bezirksleiter IG Metall Küste, schließlich forderte eine Umverteilung von oben nach unten durch eine angemessene Beteiligung der Reichen: „Es ist menschenverachtend, wenn die Sozialausgaben weiter gekürzt werden.“

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Ein Artikel von
Kristian Blasel
Ressortleiter Lokalredaktion/Kiel

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