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Bei Steffen Uliczka läuft es

KN-Talk Bei Steffen Uliczka läuft es

Vor rund 70 Gästen breitete Marathon-Profi Steffen Uliczka am Donnerstagabend sein Läuferwissen auch für Hobby-Athleten aus: Begleitet von Trainer Andreas Fuchs gab er in der KN-Kundenhalle spannende Einblicke in sein Training und die Wettkampfvorbereitung.

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Begleitet von Trainer Andreas Fuchs (Mitte) erläuterte Laufprofi Steffen Uliczka (rechts) am Donnerstagabend seinen Trainingsplan, und was Hobbyläufer davon lernen können. Moderiert wurde der Abend von KN-Redakteur Gerhard Müller.

Quelle: Ulf Dahl

Kiel. Dabei konnte sich jeder mit dem Athleten identifizieren. Wer mit so viel Kraft über seinen Sport spricht, muss topfit sein: Marathon-Profiläufer Steffen Uliczka (re.) war aber am Donnerstagabend beim KN-Talk tatsächlich verletzt, und zwar, weil er sich eine Muskelverhärtung beim Kinderwagen-Schieben zugezogen hatte. Das berichtete nicht nur selbst leicht amüsiert KN-Redakteur Gerhard Müller (li.), der den Abend moderierte, sondern sorgte auch bei rund 70 Gästen und Uliczkas Trainer Andreas Fuchs für ein Lächeln.

Gemeinsam taten sie alles, um den Hobby-Läufern in der KN-Kundenhalle Profiwissen zu vermitteln: „Viele Hobbyläufer trainieren einfach zu schnell“, sagte Uliczka. „Auf Dauer sollte man eine Variabilität erlaufen“, ergänzte Trainer Andreas Fuchs, „dem Wettkampf ist der Anschlag vorbehalten“. Uliczka trainiert dafür in Höhentrainingslagern in Kenia, läuft „bis zum Umfallen“ für die maximale Sauerstoffaufnahme, aber bedenkt auch jede Menge Regeneration.

So sollte auch der Freizeitläufer, selbst in der Marathon-Vorbereitung, auf eine Entlastungswoche achten. „Sich schlecht zu fühlen, ist eben nicht Sinn von Trainingseinheiten“, fasste der 32-jährige Preetzer Uliczka zusammen. „Mir geht’s genau wie jedem Hobbyläufer: Zwei Drittel der Strecke sind machbar, dann frage ich mich bei jedem Schritt: Warum mache ich das?“ Zum Beispiel, um beim Frankfurt-Marathon 2017 seine Berliner Zeit von 2:15 Stunden zu übertreffen. Vielleicht läuft die Karriere von Steffen Uliczka dann immer weiter.

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Ein Artikel von
Niklas Wieczorek
Lokalredaktion Kiel/SH

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