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Kai Lyck eröffnet ein zweites „Restez“ in Kiel

Koldingstraße Kai Lyck eröffnet ein zweites „Restez“ in Kiel

In der Koldingstraße 23 eröffnet am Donnerstag das zweite Restez, die französische Filiale von Bäcker Lyck. Im Vergleich zum Geschäft am Wilhelmplatz ist das neue „Restez à table“ größer und bietet Sitzmöglichkeiten im Innenraum.

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 Frisch gebackenes Baguette im „Restez à table“: Kai Lyck freut sich auf die Eröffnung seines neuen Ladens.

Quelle: Michael Kaniecki

Kiel. Kai Lyck läuft zwischen Verkaufsraum und der Backstube hin und her. Es gibt noch viel zu tun vor der Eröffnung. „Ich hatte schon länger im Kopf, eine zweite Filiale aufzumachen, aber ich habe einfach keinen geeigneten Laden gefunden“, sagt der Bäckermeister. Auch über den jetzigen neuen Standort hat er lange nachgedacht: „Ich bin etwa eineinhalb Jahre immer wieder hier vorbeigefahren und habe überlegt. Der Laden stand ja lange leer.“

Ihm gefiel das Geschäft, in dem ursprünglich eine Schlachterei war. Doch ob Kunden den Weg in die etwas abseits gelegene Straße finden würden, war sich Lyck nicht sicher. „Aber ich liebe das Risiko“, sagt er. Bevor er vor sieben Jahren das erste „Restez“ am Wilhelmplatz eröffnete, hätten ihn auch viele gewarnt, dass das die falsche Lage für einen Bäcker sei. „Aber es hat funktioniert“, sagt Lyck lächelnd.

Seit Februar hat Lyck die alte Schlachterei nun umgebaut. Der neue Laden ist deutlich größer als das erste „Restez“. Genau das ist eine bewusste Entscheidung: „,Restez’ bedeutet ja ,Bleiben Sie!’, aber eben das geht am Wilhelmplatz nicht, weil der Laden viel zu klein ist.“ Im neuen „Restez à table“ gibt es 20 Sitzplätze innen und zwölf Plätze draußen. „Wer genug hat vom Trubel und den Autos auf der Holtenauer Straße, findet hier Ruhe“, sagt Lyck.

Das Angebot wird in der neuen Bäckerei das gleiche sein, wie es die Kunden vom „Restez“ gewohnt sind. In der Koldingstraße werden alle Waren in der angrenzenden Backstube frisch zubereitet. „Wir möchten so unseren Kunden zeigen, dass wir wirklich selbst backen“, erklärt Lyck. Zwei Bäcker hat er daher eingestellt, außerdem zehn Aushilfen und vier Festangestellte für den Verkauf. „Klar, wir zittern noch, ob der Laden läuft“, sagt Kai Lyck. Aber er ist von dem neuen „Restez“ begeistert und deshalb zuversichtlich, dass alles klappt.

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Ein Artikel von
Anne-Kathrin Steinmetz
Lokalredaktion Kiel/SH

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