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Mann offenbar in der Kaiserstraße verblutet

Tötungsdelikt in Kiel Mann offenbar in der Kaiserstraße verblutet

In der Nacht zu Freitag verblutete ein 35-jähriger Mann in der Kaiserstraße in Kiel wohl nach "scharfer Gewalteinwirkung", wie es in einer Mitteilung der Polizei heißt. Ein 23-Jähriger, der angab mit dem Opfer lediglich gegessen und getrunken zu haben, steht unter dringendem Tatverdacht.

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Die Polizei Kiel informierte über das Tötungsdelikt am Freitagnachmittag.

Quelle: dpa

Kiel. Laut Polizeimitteilung starb der Mann gegen 1 Uhr. Der alkoholisierte Tatverdächtige und eine anwesende 58-jährige Frau hatten per Notruf die Beamten verständigt, die zunächst eine Verletzung des Opfers feststellten. Die spätere Obduktion ergab, dass der Mann nach scharfer Gewalteinwirkung verblutet sei.

Der 23-Jährige und die 58-Jährige hatten dagegen davon gesprochen, dass der Verstorbene plötzlich vom Stuhl auf den Boden gefallen sei. Die Staatsanwaltschaft Kiel hat mit der Mordkommission und weiteren Dienststellen nun Ermittlungen aufgenommen. Ein eventuelles Motiv ist noch unklar. Der 23-Jährige soll am Freitag einem Haftrichter vorgeführt werden.

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Ein Artikel von
KN-online (Kieler Nachrichten)

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