15 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
Badesaison beginnt am 13. Juni

Katzheide Badesaison beginnt am 13. Juni

Das Sommerbad Katzheide darf in ein paar Wochen seinen Namen wieder zu Recht tragen. So legte die Stadt jetzt nach vielen Querelen um eine zunächst ins Auge gefasste Schließung und dann auf Druck vieler Gaardener umgesetzte (notdürftige) Sanierung nun neue Öffnungszeiten fest.

Voriger Artikel
Fachschaften tauschten sich aus
Nächster Artikel
Ein Fest für kleine Entdecker

Kopfüber ins Vergnügen: Der Betrieb im Freibad Katzheide dauert in diesem Jahr bis zum 4. September.

Quelle: Frank Peter

KIEL. So können Badegäste die Anlage Katzheide vom 13. Juni bis zum 4. September nutzen – allerdings nicht die ganze Zeit über durchgehend. Hauptgrund dafür ist der Umstand, dass die Schulen bis zum Schuljahresende am 8. Juli ausschließlich die Schwimmhalle Gaarden für das Schulschwimmen nutzen wollen, wie Sportdezernent Gerwin Stöcken im Sportausschuss berichtete.  

Öffnungszeiten Sommerbad Katzheide

Vom 13. Juni bis zum 8. Juli von 13 bis 20 Uhr an Wochentagen, dienstags und donnerstags wird die Öffnungszeit um eine Stunde bis 21 Uhr verlängert. Am Sonnabend und Sonntag bleibe Katzheide von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Ab Beginn der Sommerferien erweitern sich die Öffnungszeiten auf 8 bis 20 Uhr an Wochentagen, mittwochs und freitags werde zudem für Frühschwimmer bereits ab 6 Uhr geöffnet. Die übrigen Öffnungszeiten bleiben unverändert.

 Auch die Kosten der Sanierung konkretisieren sich nun. Zu den bereits 2015 abgerechneten 52000 Euro kämen in diesem Jahr noch einmal 122000 Euro hinzu. Laut einer im Ausschuss vorgestellten Geschäftlichen Mitteilung gehe die Verwaltung „zum jetzigen Zeitpunkt“ zwar davon aus, dass keine weiteren Kosten bis zur Öffnung des Bades anfallen. Allerdings könne keine Gewährleistung für die Haltbarkeit der Reparaturen an den Beckenfolien gegeben werden.

 Für Besucher des maroden und deshalb geschlossenen Eiderbads in Hammer gibt es zwar zumindest für die kommende Badesaison noch keine Chance auf Abkühlung, aber zumindest einen Hoffnungsschimmer auf Erhalt. So sprach sich der Sportausschuss einstimmig für eine mögliche Sanierungsvariante aus. Danach könnte das Becken von jetzt 30 auf 25 Meter verkürzt und und mit einer Edelstahlwanne ausgekleidet werden. Die Kosten dafür liegen Gerwin Stöcken zufolge bei rund 506000 Euro und damit etwa 180000 Euro höher als eine Beckensanierung mit einer neuen Folie.

 Allerdings steht eine entscheidungsreife Beschlussvorlage zum Eiderbad weiterhin aus. Die will Stöcken erst dann präsentieren, wenn das Land grünes Licht für eine Förderung der Sanierungsmaßnahme gibt. Wie berichtet, könnten laut einer überarbeiteten Landesrichtlinie zur Förderung von Schwimmstätten bis zu 250000 Euro für das Eiderbad gewährt werden. Die Meldefrist für die Förderung endet am 15. Juni. Ob, wie und wann dann eine Sanierung ins Auge gefasst werden könne, hängt laut Stöcken jedoch von der Förderzusage des Landes ab.

 Trotzdem hielt Stöcken das einstimmige Votum des Ausschusses für die Edelstahl-Sanierungsvariante inklusive Beckenverkürzung für ein wichtiges Signal. Denn eine 25-Meter-Schwimmbahn steigere die Attraktivität des Bades auch für Schwimmvereine, die dringend nach freien Trainingskapazität suchten. Zudem lasse sich das Becken energiesparender beheizen. Ebenfalls positiv bewertete Stöcken die Bereitschaft der Stiftung Drachensee, das Eiderbad auch künftig weiter betreiben und sich an der Sanierung finanziell zu beteiligen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Jürgen Küppers
Lokalredaktion Kiel/SH

Mehr zum Artikel
Freibad in Kiel-Gaarden
Foto: Zwei Stunden lang wurde erst einmal unterm Kirchendach diskutiert, danach unternahmen die Katzheidefreunde dann aber auch noch einen kleinen Spaziergang durch das Freibadgelände.

Deutlich harmonischer als der Planungsworkshop drei Wochen zuvor verlief am Freitagabend der Auswertungsspaziergang zur Katzheide-Zukunft. Wegen des regnerischen Wetters fand er zwar weitgehend in der Sozialkirche neben dem Schwimmbad statt, doch die Botschaften kamen auch so rüber.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Nachrichten aus Kiel 2/3