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Workshop-Angebot wurde nicht gut angenommen

Katzheide-Planung Workshop-Angebot wurde nicht gut angenommen

Wie könnte Katzheide künftig aussehen? Darum ging es bei dem Planungsworkshop am Sonnabend in Gaarden, der zweiten von vier Veranstaltungen mit Bürgerbeteiligung zur Zukunft des Freibades.

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Der Planungs-Workshop zu Katzheide wurde nicht gut angenommen.

Quelle: Frank Peter (Archiv)

Kiel. Die Stadt hatte Interessierte eingeladen, sich bei der Ideenfindung einzubringen. Doch die vierstündige Veranstaltung in der Mensa der Christian-Andresen-Schule war mit rund 45 Bürgern nur schwach besucht. Und von denen, die zu Beginn im Plenum saßen und die Präsentation zu den wirtschaftlichen Fakten rund um das Bad verfolgten, waren einige höchst unzufrieden mit dem Prozedere.

So kam es zu einem kleinen Eklat: Zehn Mitglieder der Bürgerinitiative „Katzheide ja“ wollten den Ablaufplan der Veranstaltung so nicht hinnehmen und forderten einen Redebeitrag, der von der Moderatorin Ute Fischer-Gäde  jedoch strikt abgelehnt wurde. Nach heftiger Diskussion verließen einige die Veranstaltung. Alle anderen setzten sich mit vier möglichen Szenarien auseinander, wie das Freibad künftig aussehen könnte.

Bei der einen Variante bliebe das Freibad in der jetzigen Form bestehen. Beim zweiten Szenario, das als „ein gutes Mittelmaß“ vorgestellt wurde, wäre der Großteil des jetzigen Freibades (3,8 Hektar) ganzjährig für die Öffentlichkeit zugängig - mit Spielplatz, Wasserspielen und Matschspielplatz. Das umzäunte Freibad würde in diesem Fall nur noch etwa ein Drittel der jetzigen Fläche einnehmen inklusive Kinderplanschbecken und Schwimmbecken (25 mal 15 Meter, mit einer Tiefe von 80 bis 110 Zentimeter).

Die dritte Variante unter dem Titel „Katzheide-Areal neu denken“ ist eine Zwei-Zaun-Lösung, bei der in der Badesaison (drei bis vier Monate) das ganze 3,8-Hektar-Gelände als umzäuntes Freibad genutzt würde. Während der anderen Monate stünde das Areal mit Kinderplanschbecken und Wasserspielen allen offen, lediglich das neue Schwimmbecken (25 mal 15 Meter, 80 bis 110) wäre durch einen Zaun abgesperrt. Während für diese drei Szenarien Vor- und Nachteile diskutiert wurden, sollten die Bürger für das vierte Szenario komplett eigene Ideen einbringen. An den Vorschlägen der Verwaltung wurden vor allem die Schwimmbeckengröße kritisiert: Sowohl die Wassertiefe als auch die Länge von 25 statt bisher 50 Meter kamen bei den Bürgern nicht gut an.  

Wie geht es weiter mit Katzheide?

Während nach Lösungen für die Zukunft des Sommerbades Katzheide gerungen wird, kann der Badespaß wieder losgehen: Ab 13. Juni wird das Freibad für Badegäste geöffnet. Zur Bürgerbeteiligung stehen noch folgende Termine an: Der Auswertungsspaziergang zum Planungs-Workshop ist am 20. Mai von 17 bis 20 Uhr im Sommerbad und im Sportpark Gaarden geplant. Am 2. Juli ist die Meinung der Kinder- und Jugendlichen von 10 bis 15 Uhr im Freibad gefragt und am 8. Juli kommen die Ortsbeiräte zu Wort.

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Ein Artikel von
Karen Schwenke
Lokalredaktion Kiel/SH

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