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Großer Workshop am Ende des Monats

Katzheide Großer Workshop am Ende des Monats

Viel Misstrauen zum Auftakt, ein deutlich freundlicheres Klima in der zweiten Runde, jede Menge weitere Möglichkeiten, sich in der Bürgerbeteiligung zur Zukunft von Katzheide einzubringen: Die Stadtverwaltung hat einen Plan vorgelegt, um zu gewährleisten, dass zu diesem Thema möglichst viele Stimmen gehört werden können.

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Die Von-der-Gröben-Straße vor Katzheide wird gerade erneuert. Anwohner wünschen sich aber eine andere Wegeführung, um mehr Parkplätze zu schaffen.

Quelle: Martin Geist

Gaarden. Das zunächst wichtigste Datum ist Sonnabend, 30. April. Dann soll von 10 bis 14 Uhr ein großer Planungs-Workshop in der Mensa der Hans-Christian-Andersen-Stadtteilschule vonstatten gehen. Gemeinsam mit Zuständigen aus dem Rathaus und externen Fachleuten sollen Vorschläge entwickelt werden, die über reine Ideen hinausgehen und entsprechend weiterverfolgt werden können. Weil das Zeit in Anspruch nimmt, dauert es bis zum 20. Mai, ehe der nächste Termin ansteht. Dann sollen von 17 bis 20 Uhr die wichtigsten Elemente des Workshops bei einem Auswertungsspaziergang mit den Gegebenheiten vor Ort in Einklang gebracht werden. Oder eben auch nicht.

Die Meinung der Kinder und Jugendlichen ist am 2. Juli von 10 bis 15 Uhr gefragt. Damit es möglichst konkret wird, trifft man sich auch zu dieser Veranstaltung direkt im Freibad an der Stoschstraße. Aufgenommen hat das Sportamt der Stadt außerdem einen Vorschlag der Brückengruppe, die als verbindendes Element zwischen Verwaltung und Einwohnern wirken soll. Am 8. Juli um 17 Uhr sollen demnach die bis dahin zustande gekommenen Ergebnisse des Beteiligungsprozesses in einer gemeinsamen Sitzung der Ortsbeiräte Gaarden und Ellerbek vorgestellt werden. Allerdings nur dann, wenn die Stadtteilvertretungen das auch wünschen.

"Die Idee hat Charme"

Schluss mit Mitsprache ist danach noch lange nicht: Im September gibt es Informations- und Diskussionsrunden in Gremien wie dem Forum für Migranten, dem Seniorenbeirat, dem Beirat für Menschen mit Behinderung sowie dem Kinder- und Jugendbeirat. Die beiden betroffenen Ortsbeiräte sollen ebenfalls noch einmal gehört werden.

Die gewählten Kommunalpolitiker werden sich im Herbst mit Katzheide befassen. Im Oktober sind das der Bauausschuss, der Sozialausschuss und der Ausschuss für Schule und Sport, im November schließlich ist die Ratsversammlung an der Reihe. Die wird dann voraussichtlich durchaus Weichen stellen, was jedoch nicht mehr und nicht weniger als die Basis für eine neue Bürger-Gesprächsrunde sein soll.

Unterdessen haben mehr als 20 Anwohner der Von-der-Gröben-Straße, die parallel zum Eingangsbereich von Katzheide verläuft, eine Initiative für mehr Parkplätze gestartet. Anlass dazu ist die derzeit vom Tiefbauamt betriebene Erneuerung des Gehwegs auf der Freibadseite. Die Unterzeichner des Schreibens an die Stadt schlagen vor, den Gehweg teilweise zurückzusetzen und damit quasi den bisherigen Trampelpfad in Stein zu fassen. Davor könnten dann nach ihrer Schätzung zehn zusätzliche Stellplätze geschaffen werden.

„Die Idee hat ihren Charme“, verlautet es dazu aus dem Rathaus. Die Parkplatzsituation am Freibad „und weitere unbefriedigende Gegebenheiten wie zum Beispiel der Autoverkehr im Erich-Kästner-Weg“ sollen demnach innerhalb der Diskussion um Katzheide ohnehin ins Visier genommen werden. Ehe es konkret wird, soll allerdings abgewartet werden, welche Vorgaben aufgrund der Bürgerbeteiligung und des Beschlusses der Ratsversammlung herauskommen.

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