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"Bad Rappenau" auf Nato-Mission

Kiel "Bad Rappenau" auf Nato-Mission

Das Minentauchereinsatzboot "Bad Rappenau" hat am Freitagmorgen um 10 Uhr den Kieler Marinestützpunkt verlassen. Das Boot wird für die nächsten vier Monate am Ständigen Minenabwehrverband der NATO (Standing NATO Mine Counter Measures Group 1) unterstellt. Unter dem vorläufigen Kommando von Korvettenkapitän Karl Malucha (32) wird sich das Boot mit seiner 40-köpfigen Besatzung am 10. August 2015 im belgischen Zeebrugge dem Nato-Verband anschließen.  Von dort aus beginnen erste Übungsabschnitte im Englischen Kanal. 

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Das Minentauchereinsatzboot "Bad Rappenau" hat am Freitagmorgen um 10 Uhr den Kieler Marinestützpunkt verlassen.

Quelle: Frank Behling

Kiel. In etwa vier Wochen  wird der eigentliche Kommandant,  Korvettenkapitän Stefan Pahl (35), nach Beendigung einer Familienzeit, wieder das Kommando übernehmen. Der Kommandant war erst vor wenigen Tagen Vater geworden. "Die Vereinbarkeit von Familie ist für uns ganz wichtig und wird hier selbstverständlich auch realisiert", sagte Fregattenkapitän Christof Reßing vom Stab der Einsatzflottille 1 aus Kiel bei der Verabschiedung. Die "Bad Rappenau" wird dann gemeinsam mit Minenabwehreinheiten aus anderen NATO-Ländern an unterschiedlichen Minenabwehrmanövern teilnehmen. Unter anderem steht auch die Teilnahme an den NATO-Manövern "Northern Coast" in der Ostsee sowie "Trident Juncture" vor der portugiesischen Küste auf dem Programm. Gemeinsam mit dem NATO-Verband, der sich zurzeit unter niederländischer Führung befindet, wird die "Bad Rappenau" bereits Ende September für einen 
kurzen Zwischenstopp in Kiel anlegen. 

Das 54 Meter lange Boot ist eines von zwei deutschen Minentauchereinsatzbooten. Diese Boote sind als schwimmende Plattformen für die Minentaucher des Seebataillons im Einsatz. Zur Besatzung der "Bad Rappenau" gehört auch ein Austauschsoldat der US Navy. Er dient an Bord als Sonarmeister.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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