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Die Reventlou-Brücke ist auf Kurs

Kiel Die Reventlou-Brücke ist auf Kurs

Der Bau der neuen Reventlou-Brücke kommt mit Riesenschritten voran. Am Mittwoch traf bereits der zweite der drei großen Schwimmpontons an der Brücke ein.

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Der Schlepper „Schwartenbek“ schob die beiden ersten der drei Pontons der Reventlou-Brücke in Position.

Quelle: Frank Behling

Kiel. Der Schlepper „Schwartenbek“ hatte den 32 Meter langen Neubau um 10 Uhr in seine Position gebracht. Gebaut wurden die schwimmenden Brücken in Hamburg. In den kommenden Tagen wird dann auch der dritte Ponton überführt und an den neuen Stahldalben befestigt.

 Während die Pontons eingepasst und befestigt wurden, lief am Mittwoch auch schon die Beschichtung der neuen Brückenkonstruktion an. In den kommenden Tagen sollen auch noch die Übergänge und Anschlussbrücken für die Pontons kommen. Fast fünf Millionen Euro wurden in den barrierefreien Neubau investiert. Der Zeitplan ist inzwischen auch gut auf Kurs. Wie der Eigenbetrieb Beteiligungen der Landeshauptstadt gestern bestätigte, steht inzwischen der Einweihungstermin fest. „Wir sind jetzt sehr zuversichtlich, dass die Brücke am 28. August eingeweiht werden kann“, sagte Andrea Kobarg. Die Baufirmen vor Ort sind ebenfalls optimistisch. Sechs Wochen bieten für die Restarbeiten eine ausreichende Zeitreserve. Der Abriss und Neubau war durch Munitionsfunde aus dem Zweiten Weltkrieg verzögert worden.

 Die 1963 gebaute Vorgängerbrücke wurde seit September vorigen Jahres durch die schwimmende Brückenkonstruktion ersetzt. Zukünftig werden die Fähren der Linien F1 und F2 an den Pontons anlegen. Damit ist die Reventlou-Brücke das einzige maritime Drehkreuz des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs in Kiel. Nach den Anlegebrücken in der Schwentine sowie in Falckenstein kommt damit eine weitere Schwimmbrücke in Kiel zum Einsatz. Diese schwimmenden Anleger sollen die Zukunft für die Anleger sein, die langfristig angelaufen werden sollen.

 Im Herbst soll das Prüfverfahren für die Modernisierung der Fährschiffsflotte der Schlepp- und Fährgesellschaft abgeschlossen sein. Danach steht auch fest, wie es mit den derzeit vier konventionellen Fördefähren „Heikendorf“, „Laboe“, „Strande“ und „Schilksee“ weitergeht. Wenn sie nach dem Vorbild der F2-Fähre „Schwentine“ erneuert werden, brauchen die neuen Schiffe ebenfalls Pontonbrücken als Anlegestellen.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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