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Förde-Fisch auf der Speisekarte

Tiessenkai Förde-Fisch auf der Speisekarte

Fangfrischer Fisch aus der Kieler Förde direkt in die Küche, und von dort aus gleich auf den Teller: Das ist das simple und doch weit und breit einzigartige Konzept eines neuen Fischrestaurants am Tiessenkai: Mit der Schifferbude setzt Alexander Stieler auf regionale Produkt.

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Fangfrischer Fisch aus der Förde direkt zubereitet auf den Tisch: Das ist das Konzept von Alexander Stielers (li.) Schifferbude. Ökologisch gezüchtete Muscheln kommen aus Tim Staufenbergers Meeresfarm.

Quelle: Christoph Jürgensen

Kiel. Eröffnung feiert die Schifferbude mit einer Muschelwoche.

 2009 hat Stieler das Schiffercafé am Tiessenkai übernommen. Als im vergangenen Jahr das kleine Kontorhaus gleich nebenan frei wurde, ergriff er die Gelegenheit, sich einen lange gehegten Traum zu erfüllen: ein Fischrestaurant, dessen Speisekarte das reichhaltige Angebot der Kieler Förde aufgreift. Das maritime Ambiente des kleinen Lokals erinnert an das Innere eines alten Frachtseglers. Beliefert wird es von fünf Fördefischern. „Das Spannende ist, dass man morgens nicht weiß, was mittags auf den Tisch kommt“, sagt Stieler. Dieses naturbedingte Wechselspiel zeigt sich zum Beispiel in einer Spezialität des Hauses: Der Holtenauer Fischteller kombiniert das, was am jeweiligen Tag ins Netz gegangen ist. Klassiker wie der selbstgemachte Backfisch oder der in eigenen Fässern gereifte Matjes sind hingegen immer zu haben.

 Die Devise „Warum in die Ferne schweifen…?“ verbindet die Schifferbude mit der benachbarten Meeresfarm von Tim Staufenberger. Der promovierte Meereskundler züchtet in der Kieler Förde nachhaltig und umweltschonend Miesmuscheln. Die neue Muschelsaison hat gerade begonnen – und das greift auch die Schifferbude auf: Mit einer Muschelwoche von Sonnabend, 26. September, bis Sonntag, 4. Oktober, feiert das Restaurant seine offizielle Einweihung.

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