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Geballte Action beim „Spaß im Park“

Kiel-Gaarden Geballte Action beim „Spaß im Park“

Rasseln basteln, Fußball spielen, Gewichte heben, Music-Acts einstudieren, Möbel bauen: Diese Stichworte spiegeln nur einen Teil dessen wider, was in den ersten Tagen vom „Spaß im Park“ möglich war. Noch bis zum 14. August gibt es im Sportpark Gaarden für Kinder und Jugendliche geballte Beiträge gegen die Ferienlangeweile. Und das völlig umsonst.

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Lars und Jasmin bauen ein Riesen-Xylophon aus Holz.

Quelle: Martin Geist

Kiel-Gaarden. Schon zum achten Mal bündeln seit Montag die Kieler Mädchen- und Jugendtreffs ihre Kräfte, um ein Ferienprogramm im Sportpark zu organisieren. „Lieber ein volles Programm im Park als auf halber Flamme in den einzelnen Treffs“, lautet dabei nach den Worten von Jugend-Stadträtin Renate Treutel die Devise. Als Nebeneffekt schlage außerdem zu Buche, dass wegen der attraktiven Angebote auch Besucher aus anderen Stadtteilen kommen und diese in Kiel einzigartige Freizeiteinrichtung bekannter wird.

 Christian ist sechs Jahre jung und malert gerade Schilder für die Wegweiser zu den einzelnen Stationen. Aber nur so lange er Lust hat. Wenig später findet sich der Erstklässler in einem Kreis von Trommlern, die schon mal für Donnerstag üben. Dann nämlich marschiereb die Kinder und Jugendlichen mit allem, was laut ist, zum Krach-Mach-Umzug vom Sportpark zum Vinetaplatz. Start ist um 15 Uhr.

 12 bis 18 Kräfte sind jeden Tag im Einsatz für den „Spaß im Park“, sagt Timo Augustin. Entweder handelt es sich wie in seinem Fall um hauptamtliche Kräfte aus den Treffs oder auch um Ehrenamtliche wie um die fünf jungen Leute, die unter Regie der Stadt Kiel frisch ihre Jugendleiterkarte erworben haben und nun das Gelernte in die Praxis umsetzen wollen. Die 13-jährige Jasmin tut das unter anderem, indem sie beim Bau eines Riesen-Xylophons aus Holz hilft. Ein Dreier-Grüppchen hat sich ein Zelt gesichert, um Rasseln zum Krachmachen zu basteln.

 „No woman no cry“ tönt es derweil aus dem Jugendtreff „Chillbox“. Anatolij sitzt nicht an seinem Stamminstrument Gitarre, sondern probiert sich erstmals am Bass. Und Viviane hat offenbar genug vom Singen in der Badewanne, nimmt voll premierenmäßig ein Mikro in die Hand. So viel zu üben, dass es am Freitagabend zu einem kleinen Auftritt im Park reicht, das ist das Ziel von Anatolij, Viviane und etlichen weiteren Jugendlichen, die sich unter Anleitung des bühnenerfahrenen Betreuers Murat Müftüoglu auf die Abteilung Rhythmen und Töne verlegt haben.

 An weiteren nicht alltäglichen Betätigungsmöglichkeiten mangelt es nicht beim „Spaß im Park“. Was auch deshalb möglich ist, weil die Aktion übers städtische und ehrenamtliche Personal hinaus von der Evangelischen Stadtmission und speziell vom Team des Sportpark Gaarden unterstützt wird. Mit dabei sind auch Einrichtungen wie die Kieler Tafel, die TuS Gaarden und die Ellerbeker Turnvereinigung.

 Etwas los ist im Sportpark täglich von 14 bis 18 Uhr. Eltern dürfen mitkommen, müssen es aber nicht, weil ausreichend Betreuungspersonal vorhanden ist. Eher nicht so gern gesehen sind Erwachsene abends zwischen 18 und 20 Uhr, denn dann gibt es „Beats im Park“ speziell für Jugendliche. Streetbasketball, Kultur von Pantomime bis Breakdance und manches mehr ist dann angesagt. Am Freitag von 18 bis 22 Uhr gibt es außerdem ein Konzert mit Rap-Bands sowie Gruppen, die sich beim „Spaß im Park“ in der „Chillbox“ zusammengefunden haben.

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