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Großes Lob für den Bienenschutz

Kiel Großes Lob für den Bienenschutz

„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“ Diesen bemerkenswerten Satz sagte Albert Einstein. Bienen bestäuben die Blüten und sorgen somit für eine Vermehrung der Pflanzen.

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Eine Biene fliegt zu einer Kamillenblüte, um Pollen zu sammeln: Die Stadt hat an Straßen, in Parks und Grünanlagen und auf Schulhöfen bunt blühende Bienenweideflächen angelegt.

Quelle: dpa

Kiel. Diese wiederum dienen den Tieren als Nahrung. Der Mensch isst Obst, Gemüse und Steak – sogar Honig. Um die Lebensbedingungen für Honig- und Wildbiene sowie andere Insekten in der Stadt zu verbessern, hat die Stadt im Frühjahr 2014 einen Aktionsplan aufgestellt. Viele Maßnahmen wurden seitdem umgesetzt.

 An Straßen, in Parks und Grünanlagen und auf Schulhöfen hat die Stadt bunt blühende Bienenweideflächen angelegt. Diese Blumenwiesen, Streifen an Verkehrswegen und Böschungen sind überwiegend durch artenreiche Aussaaten entstanden. Das Grünflächenamt hat dabei Wert auf einheimisches Saatgut gelegt. Um den Insekten das Überwintern in den Stängeln und Halmen zu ermöglichen, wird die Mahd ins Frühjahr gelegt. Nur wenn die Flächen zu ungepflegt aussehen und die Anwohner sich über den Anblick ärgern, kann auch im Herbst gemäht werden. Lediglich auf repräsentativen innerstädtischen Arealen wurden Kulturpflanzen in die Erde gebracht. Es sei vorgesehen, in den kommenden Jahren, wenn Haushaltsmittel zur Verfügung stehen, weitere Buntflächen anzulegen, so Bürgermeister Peter Todeskino. Derzeit seien beispielsweise Flächen in der Grünanlage Homannstraße, auf dem neuen Parkplatz an der Kieler Gelehrtenschule und am Brauereikeller an der Max-Planck-Straße in Planung.

 Seit dem Frühjahr wurden 47000 Quadratmeter bis dahin intensiv gemähte Rasenflächen in Ruhe gelassen. Sie sollen künftig auch nur noch einmal im Jahr gestutzt werden. Je nach Standort und Bodenverhältnissen rechnet das Grünflächenamt damit, dass sich hier innerhalb von wenigen Jahren eine blütenreiche Vegetation entwickelt. Auf der Orchideenwiese in der Nähe der Feldstraße haben Bundesfreiwilligendienstler des Umweltschutzamtes eine selbst gebaute Insektennisthilfe aufgebaut und wieder neu bestückt, weil sie im Winter beschädigt wurde. Durch ein Faltblatt und auf der Webseite www.kiel.de wird über die nützlichen Insekten informiert. Im Umweltausschuss gab es für den Bienenschutz großes Lob.

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