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Hassee bereitet sich auf Flüchtlinge vor

Kiel Hassee bereitet sich auf Flüchtlinge vor

Ein neues, sicheres Zuhause: Das soll das ehemalige Geburtshaus im Lübscher Baum 23 ab September für 25 Menschen, vorzugsweise Familien werden. Die Stadt Kiel will das Gebäude noch für die Flüchtlinge umbauen lassen

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Im September ziehen 25 Flüchtlinge, zumeist Familien, ins ehemalige Geburtshaus ein. Um ihnen einen guten Start in Kiel zu ermöglichen, wollen Pastor Matthias Schlenzka von der Michaelisgemeinde und seine Kollegen von der katholischen Liebfrauengemeinde mit Helfern und Ehrenamtlichen eine Willkommens-Initiative für die neuen Nachbarn ins Leben rufen.

Quelle: Jennifer Ruske

Hassee/Vieburg. Um den Menschen, die vor Krieg, Gewalt und Verfolgung aus ihrer Heimat flüchten mussten, in Kiel ein warmes Willkommen zu bereiten, möchten die beiden Kirchengemeinden im Stadtteil – die evangelische Michaelisgemeinde und die katholische Liebfrauengemeinde – die Initiative „Willkommen in Hassee“ ins Leben rufen. „Wir laden alle Interessierten ein, sich ehrenamtlich an der Initiative zu beteiligen und sich für die Menschen in Not zu engagieren“, bittet Pastor Matthias Schlenzka um die Mithilfe der Hasseer. Ein erstes Treffen ist für Dienstag, 11. August, um 18 Uhr im Gemeindesaal der Michaelisgemeinde, Schleswiger Straße 57 (Eingang Wulfsbrook) geplant.

 „Wir wollen uns auf dem ersten Treffen gemeinsam überlegen, welchen Bedarf an Unterstützung unsere neuen Nachbarn haben und welche Hilfen wir für die Menschen organisieren können“, sagt Schlenzka. Unterstützung könnte in vielfältiger Form gewährleistet werden, sei es durch Patenschaften, durch Begleitung bei Behördengängen, sei es durch gemeinsames Kochen, Spielen mit den Kindern und mehr. „Vielleicht können wir gemeinsam auch ein Willkommensfest für die neuen Nachbarn organisieren, wie es in anderen Stadtteilen auch schon durchgeführt wurde“, überlegt der Pastor, der gleichzeitig auch Vorsitzender des Christlichen Vereins ist. Der Christliche Verein betreut die Flüchtlinge.

 „Unsere Mitarbeiter sitzen in der Unterkunft Zum Brook, in fußläufiger Entfernung zum ehemaligen Geburtshaus“, sagt Schlenzka. Dort arbeiten Dolmetscher, Pädagogen/Psychologen und andere Fachleute, die den Flüchtlingen helfen. Doch das gute Gefühl, in der Nachbarschaft und in der Gemeinschaft willkommen zu sein, das könnten die Nachbarn, die Hasseer mit ihrer tatkräftigen Hilfe und Unterstützung am besten vermitteln.

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