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Ideen zur besseren Förderung

Mettenhof Ideen zur besseren Förderung

Seit 1977 pflegt die „Fördergemeinschaft Ngelani Waisenkinder“ der Thomasgemeinde eine Partnerschaft zum kenianischen Bezirk und unterstützt dort unter anderem 300 Schüler, Alleinerziehende sowie geistig und körperlich behinderte Kinder. Am Sonntag sind Vertreter aus Ngelani zu Gast im Erntedankgottesdienst.

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Partnerschaftsbesuch an der Förde: Lydia Lohse von der Fördergemeinschaft Ngelani mit den Gästen (von links) Lesa Musyoki, Redemta Ngunge und Judith Mwongeli.

Quelle: Karina Dreyer

Mettenhof. Die Fördergemeinschaft ist gemeinsam mit anderen Kooperationspartnern auf vielen Ebenen im Entwicklungszentrum Ngelani aktiv: Es gibt dort zwei Handwerksschulen, zwei Behindertenschulen, eine Krankenstation und eine Siedlung für alleinerziehende Mütter. In zwei Schulen, die an die Primary Schulen angeschlossen sind, werden die behinderten Kinder in eigenen Klassen unterrichtet. Das zu erreichen war nicht leicht. „Denn die Eltern können es kaum akzeptieren, dass sie behinderte Kinder haben“, erklärt Lydia Lohse, Vorsitzende der Fördergemeinschaft. Deshalb sei viel Feingefühl und Unterstützung notwendig.

 „Wenn die Eltern aber sehen, was ihre Kinder in der Schule leisten und etwas für die Familie beitragen können, sind sie sogar etwas stolz“, beschreibt Redemta Ngunge, seit zwei Jahren Lehrerin an der Behindertenschule. Mit fünf weiteren Vertretern aus Ngelani ist sie für zwei Wochen zu Gast in Kiel. Die Gruppe hat sich untere anderem Behindertenwerkstätte angeschaut, waren beeindruckt und nehmen viele Ideen mit für ihre Arbeit.

 „Wir möchten vor Ort helfen und unterstützen, damit Voraussetzungen für den Einstieg von Menschen mit Behinderungen in den kenianischen Arbeitsmarkt und die kenianische Gesellschaft geschaffen werden“, erklärt Lohse. Dazu und für die anderen Projekte vor Ort braucht es finanzielle Unterstützung. „Jährlich bekommen wir bis zu 50000 Euro von 90 Sponsoren aus ganz Deutschland zusammen. Doch es wird schwieriger Spenden zu bekommen“, sagt sie. Wer helfen mag, kann die Gäste aus Kenia am Sonntag, 4. Oktober, beim Erntedankgottesdienst ab 11 Uhr im Birgitta-Thomas-Haus in Mettenhof kennenlernen.

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