18 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Museumsdepot öffnet seine Türen

Kiel Museumsdepot öffnet seine Türen

Viele seiner Schätze bewahrt das Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum im Museumsdepot auf. Besucher bekommen die dort gelagerten Gemälde, Modellschiffe, Boote, Maschinen und vielen anderen verborgenen Schätze aber nicht häufig zu sehen.

Voriger Artikel
Kieler fliesen den Alten Elbtunnel
Nächster Artikel
Polizei sucht Zeugen der Kellerbrände

Alte Boote und viele Schiffsmodelle: Blick ins Schaudepot des Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseums.

Quelle: LHK

Kiel. Jetzt öffnet das Museum zum zweiten Mal in diesem Jahr die Depottüren: am Sonntag, 26. April, in der Kuhnkestraße 6 im Wissenschaftspark. Zwischen 11 und 16 Uhr können Besucher die Sammlung mit rund 45000 Einzelobjekten in Depotführungen besichtigen.

 lle halbe Stunde beginnt eine Führung, die erste Tour um 11 Uhr und die letzte um 15 Uhr. Das Museumsteam bittet alle Interessierten um Verständnis, dass die Plätze für die Depotführungen begrenzt sind und maximal 25 Personen an jeder Führung teilnehmen können. Der Eintritt ist frei.

Das ebenerdig angelegte Depot umfasst eine Fläche von etwa 2700 Quadratmetern. Archiviert werden Kunst- und Alltagsgegenstände, Schiffsmodelle, nautische Geräte und Industriemaschinen. Ein separates Gemäldedepot mit einer Bilderzuganlage ermöglicht eine platzsparende Archivierung von Bildern.

Am Tag der offenen Tür erfahren Interessierte Wissenswertes über die schulgeschichtliche Sammlung, die historischen Lehrmittel der Naturkunde. Auch sind Rechengeräte, Schulmobiliar, Schulwandkarten und Schülerarbeiten zu sehen. Industriegeschichtliche Exponate aus dem Schiffbau geben einen spannenden Einblick in die Werftarbeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Von besonderem Interesse sind auch die industriellen Frauenarbeitsplätze der 1950er Jahre, die mithilfe des restaurierten Maschineninventars der Kieler Lampenfabrik Plechati im Depot dokumentiert werden. Das Schaudepot umfasst außerdem die Sammlung von rund 350 hochwertigen Schiffsmodellen, die in eigens für sie angefertigten Schrankvitrinen lagern. Sehr beliebt bei den Besuchern ist stets das komplett eingerichtete historische Gaardener Schreibwarengeschäft Volbehr. Die Ladeneinrichtung und das gesamte Warensortiment des 1986 geschlossenen Eckladens wurden im Schaudepot wieder aufgebaut.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
KN-online (Kieler Nachrichten)

Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

Kieler Förde

Schiffspositionen in
der Kieler Förde, dem
NOK und der Ostsee.

Anzeige