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Neue Stege für den Schreventeich

Kiel Neue Stege für den Schreventeich

Vor über 100 Jahren entstand rund um den Schreventeich ein neues Wohnquartier in der Stadt, eine grüne Oase namens Hohenzollernpark inklusive. Weil auch heute noch viele den Park zur Erholung nutzen, saniert die Stadt bis Herbst 2016 die vier Stege auf Seiten der Schillerstraße. Zwei sind bereits fertig.

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Seit Herbst wurden zwei der vier maroden Stege erneuert: Hier nehmen sich Abteilungsleiter Jan Doose (rechts, zuständig für Bauwerke und Spielplatzpflege im Grünflächenamt) und Stephan Süfke (Tiefbauamt, Abteilung Ingenieurbau) Zeit für eine Sitzprobe.

Quelle: Karina Dreyer

Schreventeich. Als 1901 das Heizkraftwerk in der Humboldtstraße in Betrieb genommen wurde, diente das Teichwasser damals zur Kühlung. Heute suchen die Kieler rund um den Teich eine Auszeit vom Alltagsstress. Ende der neunziger Jahre wurden dann die vier Stege in Holzbauweise und mit Blick auf die 100-Jahr-Feier des Schrevenparks 2002 errichtet. „Lange haben sie ja nicht gehalten, deswegen haben wir uns für Stege in Stahlbauweise entschieden“, erklärt Stephan Süfke vom städtischen Tiefbauamt. Dafür wurden Pfähle in den Teichboden gerammt und ein Tragsystem aus feuerverzinktem Stahl gebaut, das die Kunststoffbohlen trägt. Der erste, rund 100 Quadratmeter große wurde bereits im Herbst für 80000 Euro erneuert, der zweite ist rund 120 Quadratmeter groß und nächste Woche fertig. Er kostete an die 100000 Euro.

 Besonders viel Wert legen Tiefbauamt und Grünflächenamt, dass die Bäume dort während der Bauarbeiten geschützt wurden. „Es wurde mit sehr viel Sorgfalt gearbeitet, um die Traufen der Bäume nicht zu beschädigen“, beschreibt Jan Doose, Abteilungsleiter im städtischen Grünflächenamt. Denn die Traufen, die sich so romantisch ihren Weg in den Teich bahnen, sind prägend für den Schrevenpark. Nun passen die Auszubildenden nur noch das Wegesystem an die neuen Stege an, dann laden die ersten Zwei kommende Woche wieder zum Verweilen ein, und Jogger können wieder ungehindert ihre Runden drehen. Im Frühjahr und Herbst nächsten Jahres stehen dann die beiden letzten Stege zur Erneuerung an.

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