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Schiffsbrand bei Lindenau

Kiel Schiffsbrand bei Lindenau

Ausgerechnet das Brand-Übungsschiff der deutschen Marine hat am Mittwochabend im Schwimmdock in Kiel-Friedrichsort Feuer gefangen. Nach ersten Erkenntnissen geriet gegen 19.18 Uhr bei Schweiß- und Brennarbeiten Material im Schiffsrumpf in Brand.

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Ausgerechnet das Brand-Übungsschiff der deutschen Marine hat am Mittwochabend im Schwimmdock in Kiel-Friedrichsort Feuer gefangen.

Quelle: Frank Behling (Archiv)

Kiel. Die Berufsfeuerwehr Kiel und Kräfte der freiwilligen Feuerwehr Schilksee rückten mit 45 Einsatzkräften an. Die Einsatzleitung der Feuerwehr schickte sechs Trupps unter Atemschutz mit zwei Schaumrohren über das Oberdeck zur Brandbekämpfung ins Schiff. Nach etwa zwei Stunden war der Brand nach Auskunft der Feuerwehr gelöscht. Bei dem Feuer gab es eine erhebliche Rauchentwicklung, die über die Kieler Förde abzog. Eine Gefahr für Anwohner habe nicht bestanden.

Bei dem Schiff handelt es sich um die ehemalige Fregatte „Köln“ der Bundesmarine, die seit April bei der Lindenau Werft zu einem Umbau liegt. Das Schiff ist seit 1989 in Neustadt beheimatete. Bis Juli sollte das Schiff eigentlich in Kiel für den Einsatz als Ausbildungsschiff für Besatzungsmitglieder der neuen Fregattenklasse 125 umgebaut werden. An Bord der „Köln“ werden Soldaten seit 1989 in der Brandbekämpfung und der Leckabwehr ausgebildet.

Die Ursache des Feuers sollen Einsatzkräfte der Kriminalpolizei und der Wasserschutzpolizei ermitteln. Die Löscharbeiten waren gegen 22 Uhr abgeschlossen.

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