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Segelcamp 24/7 startet Saison

Kiel Segelcamp 24/7 startet Saison

Eine konstante Brise um die drei Windstärken aus Süd, Sonne, angenehme Temperaturen: Die Bedingungen für die jungen Nachwuchssegler konnten nicht besser sein, als am Mittwoch das Camp 24/7 wieder öffnete.

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Wind in den Segeln und Sonne: Frida (li.) und Finn (re.) hatten am Mittwoch Glück mit dem Wetter. Mit Segellehrer Hanno unternahmen die Schüler der Friedrich-Junge-Grundschule zur Eröffnung der 13. Saison des Camps 24/7 eine Segeltour auf der Kieler Förde. Bis September können Kinder und Jugendliche am bunten Programm des Segelcamps teilnehmen.

Quelle: Frank Peter

Kiel. Der erste Törn begann mit etwas Schräglage, die den Kindern der Friedrich-Junge-Grundschule aber nichts ausmachte: Fröhlich und mit roten Wangen kletterten sie nach einer Stunde an Land. Das Camp an der Kiellinie geht in die 13. Saison. „Es wird ein großartiges Jahr mit Blick auf unsere Olympia-Bewerbung für 2024“, sagte Stadtrat Wolfgang Röttgers bei der offiziellen Eröffnung.

 Das Segelprojekt wurde 2003 im Rahmen der damaligen Olympia-Bewerbung für 2012 gestartet. Bisher haben etwa 80000 Kinder an der Pinne gesessen und Segel gefiert. Sie lernen dort die Grundbegriffe wie die Gewöhnung im Umgang mit Wasser, Wind und Boot, machen Kentertraining, proben auf dem Segelsimulator und knüpfen Knoten. Damit die Kleinen mit der Theorie nicht lange auf dem Trockenen sitzen, geht es schnell mit einem Segellehrer aufs Wasser, um mit dem Gelernten sicher durch Wind und Wellen zu steuern. Für die ersten Erfahrungen mit dem nassen Element liegen Optis, Jollen und Kutter an den Stegen direkt an der Kaikante bereit.

 „Hier wird der olympische Gedanke gelebt. Alle sind mit Leib und Seele dabei“, sagte Frank Meier, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke, die als Hauptsponsor das Camp möglich machen. Es sei das richtige Angebot, die Natur kennenzulernen, sich in Geschicklichkeit zu üben und ein Gespür für den Wind zu bekommen. „Die Kinder, die an diesem Projekt teilgenommen haben, können die richtigen Kurse einschätzen und sind die Mitarbeiter, die nicht nur wir uns später wünschen“, sagte Meier. Und wer in die wachen Augen der jungen Segler schaut, weiß, was Meier meint. Sie sind freundlich sowie zugetan im Umgang miteinander und haben ein Gefühl für die Gemeinschaft an Bord bekommen.

 „Es macht Spaß, und wir haben tolle Segellehrer“, sagten die jungen Schüler, die sich besonders auf die Kenterübungen freuen. Sie sind in dem Alter, dass sie einmal an den Olympischen Spielen teilnehmen könnten. „Wenn alles klappt, dann werden in Kiel vielleicht sogar Segler auf dem Treppchen stehen, die hier an der Reventlouwiese den Umgang mit Schot und Pinne gelernt haben“, sagte Röttgers. Die Kieler seien begeistert von dem Gedanken, dass 2024 zum dritten Mal die Segelwettbewerbe in Kiel stattfinden, so der Stadtrat. Diese Begeisterung habe auch beim Deutschen Olympischen Sportbund Wirkung gezeigt: „Wir sind offiziell im Rennen!“

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Ein Artikel von
Günter Schellhase
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