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Sturmschaden liegt im Ostuferhafen

Kiel Sturmschaden liegt im Ostuferhafen

Das Orkantief "Niklas" hat erheblichen Schaden angerichtet, auch in der Schifffahrt. Reedereien mussten Linien einstellen oder Schiffe umleiten. Ein Resultat liegt jetzt im Hafen Kiel.

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Musste in Kiel notankern: Die "Eilbek" aus Hamburg.

Quelle: Frank Behling

Kiel. Auf der Nordsee ist mitten im Orkan das deutsche Containerschiff „Eilbek“ so heftig von Wellen getroffen worden, dass mehrere Container an Bord umstürzten. Dabei wurden auch einige der  großen Stahlcontainer zerdrückt und verbogen. Die Besatzung der „Eilbek“ entschied sich, in Abstimmung mit dem Charterer, zum Stopp in Kiel. Im Ostuferhafen werden die Container jetzt mit Hilfe des Hafenmobilkrans des Seehafens Kiel neu gestaut und die zerstörte Ladung zur Feststellung der Schäden entladen.

Das 169 Meter lange Schiff wurde 2004 auf der Meyer Werft in Papenburg gebaut. Es gehört einer Hamburger Reederei und fährt für den Containerlinienbetreiber Unifeeder zwischen Rotterdam und St. Petersburg. Wann die „Eilbek“ ihre Reise fortsetzen kann, steht noch nicht fest.

"Kapitän Stoewahse" nicht mehr fahrtüchtig

In Brunsbüttel wurde bei dem Sturm auch ein Lotsenboot gerammt und schwer beschädigt. Die „Kapitän Stoewahse“ ist seitdem nicht mehr seetauglich und wurde aus dem Verkehr gezogen.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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Von Sturmböe erfasst
Foto: Ordentlich getroffen: Nachdem er von einer Sturmböe erfasst wurde, quetschte ein Frachter diesen Lotsen "Kapitän Stoewahse".

Ein Frachter ist in der Nacht zum Dienstag in Brunsbüttel von einer heftigen Sturmböe erfasst und gegen ein Lotsenboot gedrückt worden. Bei der Havarie wurden beide Schiffe zum Teil erheblich beschädigt. Verletzt wurde niemand.

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