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2500 Gäste genießen Tropennacht

Kiel 2500 Gäste genießen Tropennacht

Die 4. Tropennacht im Botanischen Garten der Universität Kiel wurde zum Fest der pflanzlichen Schönheiten. Über 2500 Besucher ließen sich am Freitagabend vom botanischen Reichtum des Gartens in den Gewächshäusern und in den Außenanlagen faszinieren.

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So wie die „Hoheiten“ ließen sich auch die zahlreichen Besucher von der Pflanzenvielfalt begeistern.

Quelle: Volker Rebehn

Kiel. Dazu erregte ein besonderes Paar Aufmerksamkeit: Christian Albrecht von Holstein-Gottorf (alias Harry Tobinski-Ahrens), Gründer der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, und Christine (alias Catharina Müller), die Frauenfigur aus dem Universitätssiegel, hatten sich im Jahr des 350-jährigen Bestehens der Universität in historischen Kostümen unter das „Volk“ gemischt und machten an mehreren Stationen halt. So blickten sie durch ein großes Teleskop über die Antenne auf dem Physikzentrum Richtung Sternenhimmel und sollten dort die Venus ausmachen. Doch es war wohl noch nicht dunkel genug. Einige Stationen weiter konnten sie beim Tierschädelquiz des Teams der Biologieolympiade mit Erfolg einen Hunde- und Rehschädel erraten. Vor ihnen hatten bereits Paul und Finley (beide 8 Jahre) fünf von sechs möglichen Tierschädeln richtig erkannt und dafür Schlüsselanhänger erhalten.

Die 4. Tropennacht im Botanischen Garten der Universität Kiel wurde zum Fest der pflanzlichen Schönheiten.

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So wie die „Hoheiten“ ließen sich auch die zahlreichen Besucher von der Pflanzenvielfalt und dem Feuerwerk an Programmpunkten begeistern. Wie Karsten thor Straten. Der langjährige Gärtnermeister im Garten des Pharmazeutischen Instituts der Kieler Universität war mit seiner Frau Jutta und deren Freundin Kristina Gehrz gekommen. Spaß hatten sie im Amerikahaus am kugelförmigen Kaktus Echinocactus grusonii, der, so erläuterte der ehemalige Gärtnermeister, auch scherzhaft Schwiegermuttersitz genannt wird. Wegen der langen Dornen Stacheln empfahl er das Sitzen aber doch nicht.

Lars Rode arbeitet in der Universitätsverwaltung und nahm die Tropennacht als guten Anlass, erstmals mit seiner Frau Yvonne und Tochter Pia (5) sowie den Eltern in den Botanischen Garten zu gehen. Dass man sich Kakteen mit Vorsicht nähern muss, merkte Pia, die ihren Großeltern gerne im Garten hilft, wegen der Piekser sehr schnell. Da es am späten Abend draußen doch recht kühl wurde, wärmten sich viele Nachtschwärmer im Tropenhaus auf. Annika Schmidt und Elvira Berndt genossen dabei an der Bar einen Tropencocktail und ein Glas des Universitätsjubiläumssektes. „Wir haben selbst Gärten, mögen Pflanzen und sind auch wegen der nächtlichen Illuminierung gekommen“, erzählten die beiden.

Dass so viele Menschen zur Tropennacht gekommen sind, erfreute auch Dr. Martin Nickol. „Das ist sehr schön und motiviert für weitere Veranstaltung“, sagte der Kustos des Gartens. 2008 wurde die erste Tropennacht veranstaltet.

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