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Ins Meer mitten in der Stadt

Kieler Badeschiff Ins Meer mitten in der Stadt

Badespaß mitten in der Innenstadt - das soll bald in Kiel möglich sein. Sportdezernent Gerwin Stöcken (SPD) denkt über ein Badeschiff in der Hörn nach. "Was in Berlin möglich ist, muss doch auch in Kiel möglich sein", sagt der Dezernent selbstbewusst.

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So könnte es einmal aussehen: Die Fotomontage zeigt ein Badeschiff am Ende der Hörn direkt vor dem Hörn-Campus.

Quelle: Lina Schlapkohl

Kiel. Schon lange denke er darüber nach, wie das Schwimmen in der Innenstadt möglich werden kann, erzählt Sportdezernent Gerwin Stöcken (SPD). Messungen haben jedoch ergeben, dass die Keimbelastung gerade in der Hörn besonders hoch sei. So sei er auf die Idee mit dem Badeschiff nach Berliner Vorbild gekommen.

In so einem Schiff könnte man das Wasser dann filtern oder vielleicht sogar chloren, sodass man problemlos darin schwimmen kann“, so Stöcken. Gleichzeitig habe man aber trotzdem ein Badeerlebnis im Fördewasser direkt in der City. So könnte außerdem den Bewohnern vom Ostufer der Zugang zum Meer ermöglicht werden.

Wie in Berlin soll das Kieler Badeschiff aber auch aus einem alten Schubleichter gebaut werden. Das sind Schiffe ohne eigenen Antrieb, die vor allem in der Flussschifffahrt verwendet werden. Dort soll ein Becken und die erforderliche Technik eingebaut werden. Knapp über der Wasseroberfäche kann man dann in der Hörn schwimmen. Stöcken sucht jetzt einen ausrangierten Schubleichter. „Ich will dafür ja keinen neuen haben“, sagt der Dezernent. Das würde die Gesamtkosten nur in die Höhe treiben.

Man stehe noch ganz am Anfang der Planungen, betont Stöcken. „Bisher gibt es nicht viel mehr als die Idee." Er habe sich bisher auf andere Themen konzentrieren müssen, wie etwa die Sanierung der bestehenden Bäder, da sei nicht viel Zeit geblieben für detaillierte Planungen. „Aber ich bleibe da dran. Es muss möglich sein, in der Kieler Innenstadt zu baden“, so Stöcken.

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Ein Artikel von
Anne-Kathrin Steinmetz
Lokalredaktion Kiel/SH

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