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Nato-Flaggschiff abgeschleppt

Kieler Bucht Nato-Flaggschiff abgeschleppt

Die Landeshauptstadt ist der schleswig-holsteinische Hafen mit den meisten Schleppern. Diese Tatsache half am Dienstag auch dem Tender „Donau“. Während der Minensuchoperation in der Kieler Bucht versagte die Hauptmaschine des 100 Meter langen Schiffes – nichts ging mehr.

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Der Tender „Donau“ musste nach Kiel eingeschleppt werden. Das Schiff ist Flaggschiff der Nato.

Quelle: Frank Behling

Kiel. Der Schlepper „Kitzeberg“ von der Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel eilte mittags zur „Donau“ und nahm sie beim Leuchtturm auf den Haken. Gemeinsam mit dem Marineschlepper „Lütje Hörn“ brachte die „Kitzeberg“ die „Donau“ in den Scheerhafen. Wie das Marinekommando auf Anfrage mitteilte, war es zu einer Störungsmeldung der Maschinenüberwachung gekommen. Für die Überprüfung musste die Maschine abgestellt und der Tender eingeschleppt werden. Dort untersuchten dann am Nachmittag Techniker die Anlage. Die Störungsmeldung stellte sich dabei als Fehlalarm heraus. Deshalb war die Maschine bereits wieder seeklar.

Für den Notfall ist gesorgt

Der Tender ist seit Donnerstag erst Flaggschiff des Nato-Verbandes SNMCMG1, der derzeit vor Kiel nach Munitionsaltlasten aus dem Zweiten Weltkrieg sucht. Die Rolle als Flaggschiff wird die „Donau“ bis Ende Juni weiterhin einnehmen. Für den Notfall eines weiteren Maschinenschadens steht in Kiel genügend Hilfe bereit: In der Landeshauptstadt sind fünf Marineschlepper und sieben zivile Schlepper verfügbar.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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