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Kieler Minenjäger beendet Flüchtlingsrettung

Mittelmeer Kieler Minenjäger beendet Flüchtlingsrettung

Der Kieler Minenjäger „Weilheim“ hat seine Rettungsmission im Mittelmeer in der Nacht beendet. Wie das Einsatzführungskommando am Sonnabendmorgen in Potsdam bestätigte, hat das Boot angesichts der Seegangsverhältnisse im Seegebiet vor Libyen abgedreht und Kurs auf Sizilien genommen.

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 Der Minenjäger "Weilheim" hat seinen Einsatz im Mittelmeer beendet.

Quelle: Frank Behling

Kiel. „Bei bis zu sechs Meter Wellen gibt es derzeit auch keine Erkenntnisse über Flüchtlingsboote“, bestätigte der Sprecher des Einsatzführungskommandos. Als einziges Schiff der Deutschen Marine befindet sich aber weiter der Einsatzgruppenversorger „Berlin“ auf Patrouille vor der libyschen Küste. Im Gegensatz zu der 54 Meter langen „Weilheim“ kann die 175 Meter lange „Berlin“ auch bei den derzeit vor der afrikanischen Küste herrschenden Wind- und Seegangsbedingungen auf Position bleiben.  

Die „Weilheim“ machte am Sonnabend in Augusta auf Sizilien fest. Dort wird das Boot jetzt bis Ende nächster Woche liegenbleiben und sich auf die Heimreise nach Kiel vorbereiten. Die „Weilheim“ wird bei der Operation Sophia durch die Korvette „Ludwigshafen“ abgelöst. Die Korvette hatte Warnemünde am Montag verlassen und ist zusammen mit dem Einsatzgruppenversorger „Frankfurt am Main“ derzeit noch auf dem Transit vor der Küste Portugals. Die Korvette wird erst Mitte nächster Woche in Augusta erwartet. Danach übergibt die „Weilheim“ die Ausrüstung für die Rettungsmission an die „Ludwigshafen“.

Die „Weilheim“ wird Anfang Februar in Kiel zurückerwartet.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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Minenjagdboot aus Kiel
Foto: Die Besatzung der "Weilheim" wurde von Angehörigen von der Levensauer Hochbrücke aus mit Bannern begrüßt.

Das Minenjagdboot „Weilheim“ ist wieder daheim. Am Sonnabend kurz nach 18 Uhr verließ das Minenjagdboot nach 18000 Seemeilen die Holtenauer Schleusen und lief in die Kieler Förde ein. Das 54 Meter lange Boot hatte unter den Flaggen der Nato und der EU umgerechnet fast 33000 Kilometer zurückgelegt.

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