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Rat unterstützt Kämpfers Verhandlungskurs

Fall Uthoff Rat unterstützt Kämpfers Verhandlungskurs

Die Ratsmitglieder haben den Kurs von Oberbürgermeister Ulf Kämpfer im Insolvenzverfahren gegen den Kieler Augenarzt Detlef Uthoff in nichtöffentlicher Sitzung einmütig unterstützt. Nach Informationen unserer Zeitung könnte die Stadt insgesamt etwa 3,2 Millionen Euro von Uthoffs Gewerbesteuerschuld erhalten, die sich auf 7,8 Millionen Euro beläuft.

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Der Kieler Rat unterstützt Ulf Kämpfer bei seinem Vorstoß im Fall Uthoff.

Quelle: Matthias Friedemann

Kiel. Die Eilentscheidung der früheren Oberbürgermeisterin Susanne Gaschke, Uthoff Steuern zu erlassen, um wenigstens 4,1 Millionen Euro für die Stadt zu bekommen, war rechtswidrig. Vor dem Hintergrund beurteilt Kämpfer das Ergebnis „unter den gegebenen Umständen“ deutlich besser als befürchtet. Die Regelung sei rechtssicher. Zudem sei es gut, dass die Klinik erhalten bleiben könne.

 Mit dem Rückenwind der Ratsversammlung hat die Stadt jedoch erst eine von zwei Hürden genommen. Der ausgehandelte und veränderte Insolvenzplan liegt den Gläubigern am 7. Mai zur Abstimmung vor. Kämpfer ist jedoch überzeugt, dass nach dem Insolvenzverfahren auch die interne Aufarbeitung sowie das Disziplinarverfahren gegen Kämmerer Wolfgang Röttgers bis Ende des Sommers abgeschlossen werden können.

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Ein Artikel von
Martina Drexler
Lokalredaktion Kiel/SH

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