11 ° / 5 ° Regenschauer

Navigation:
Verkauf vorerst gescheitert

Kieler Schloss Verkauf vorerst gescheitert

Die Verkaufsverhandlungen für das Kieler Schloss stecken in einer Sackgasse. In einem Brief an den Oberbürgermeister teilten die derzeitigen Eigentümer am Montag mit, die Gespräche seien von den Interessenten abgebrochen worden.

Voriger Artikel
Oppendorf hat jetzt wieder Anschluss
Nächster Artikel
Hebammen wollen sich Gehör verschaffen

Konzerthalle am Kieler Schloss: Die Halle sollte mit Millionen saniert werden.

Quelle: Ulf Dahl

Kiel. Nach monatelangen, erfolgversprechenden Verhandlungen war man sich nach Informationen unserer Zeitung kurz vor dem Ziel über nochmals veränderte Konditionen nicht einig geworden. Statt dessen haben die Geschäftsleute Klaus-Peter Marschall (Kiel) und Margrit Howe-Neuy (Wiesbaden) der Stadt nun erneut die Übernahme des sanierungsbedürftigen, nicht mehr kostendeckend zu betreibenden Konzertsaales für 1 Euro angeboten. Diesen symbolischen Preis hatten sie 2003 für die gesamte, weitgehend vermietete Immobilie bezahlt.

Für eine öffentlich geförderte, auf rund 24 Millionen Euro bezifferte Sanierung muss der Konzertsaal in öffentliche Hand zurückgeführt werden. Die Stadt und die alte Landesregierung hatten ihre Förderung bislang ausdrücklich von einem Eigentümerwechsel abhängig gemacht, um mit den künftigen Besitzern partnerschaftlich ein zukunftssicheres Konzept entwickeln zu können. Zu diesem Weg bekannte sich OB Ulf Kämpfer gestern erneut. Die Zeit, die Sanierung anzugehen, drängt: Der Betreibervertrag läuft Mitte 2018 aus. Ein privater Förderverein steht in den Startlöchern.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Konrad Bockemühl
Ressortleiter Kulturredaktion

Mehr aus Nachrichten aus Kiel 2/3