9 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Kombi-Logo liegt jetzt vor

Kieler Stadtmarke Kombi-Logo liegt jetzt vor

Das Kombi-Logo soll die Wogen glätten: Die Kieler Ratsversammlung stimmt nach zwei Vertagungen und viel Kritik aus der Bevölkerung am kommenden Donnerstag über die Einführung der Stadtmarke „Kiel.Sailing.City.“ mit dem blauen gespiegelten Wort „Kiel“ ab.

Voriger Artikel
Portugiesischer Frachter blockierte Schiffsverkehr
Nächster Artikel
Sind Selfie und Delfie in Kiel?

 Das neue Logo soll nun nicht mehr allein, sondern in Kombination mit dem alten Wappen verwendet werden

Quelle: Landeshauptstadt Kiel

Kiel. Neu ist dabei die Variante in Verbindung mit dem Stadtwappen und dem Schriftzug „Landeshauptstadt Kiel“ für die Stadtverwaltung. Viele Kieler hatten befürchtet, dass das neue Signet das Wappen verdrängen könnte.

Jetzt soll die Kombination von Alt und Neu künftig im gesamten Schriftverkehr der Stadtverwaltung sowie in Impressen städtischer Publikationen auftauchen. Auf Flaggen und Uniformen bleibt allein das historische Stadtwappen. Die Kieler Agentur Boy Strategie und Kommunikation habe die neue Stadtmarke in Kombination mit dem Schriftzug „Landeshauptstadt Kiel“ und dem Wappen für die Stadtverwaltung angepasst, erklärte die Stadt. Dabei sei der Schriftzug anders als bisher einzeilig und fett gesetzt. Damit sind die Aussichten gut, dass die Vorlage in der Ratsversammlung eine breite Mehrheit findet. Eine Kombi-Lösung hatten die Politiker im Vorfeld quer durch alle Reihen befürwortet. Die Stadt führte zudem Gespräche über die erarbeiteten Entwürfe mit den Fraktionen. „Ziel ist es, in der Ratsversammlung am 17. März den Beschluss zur Einführung der Dachmarke möglichst mit großem Konsens zu fassen“, erklärte Stadtsprecherin Annette Wiese-Krukowska.

Die neue Dachmarke soll nicht an einem festen Stichtag kommen, sondern im fließenden Übergang. Im städtischen Haushalt sind für die Jahre 2016 bis 2019 jährlich 100000 Euro vorgesehen, mit denen nach und nach etwa Schilder oder Messestände bestückt werden. Briefbögen und Broschüren erhalten nach Angaben der Stadt ein neues Aussehen, wenn Bestände mit dem bisherigen Logo verbraucht sind oder eine Neuauflage aus inhaltlichen Gründen notwendig ist.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Martina Drexler
Lokalredaktion Kiel/SH

Mehr aus Nachrichten aus Kiel 2/3