23 ° / 17 ° Regenschauer

Navigation:
Eine Zeitreise ins Mittelalter

Kieler Umschlag Eine Zeitreise ins Mittelalter

Kleiner, feiner und historischer: Kiel feiert noch bis Sonntag den Kieler Umschlag. Das neue Konzept unter Verantwortung von Kiel Marketing, vergangene Zeiten an nur drei Standorten mit authentischen Schaustellern und historischen Verkaufsständen aufleben zu lassen, scheint aufzugehen.

Voriger Artikel
Viele Fragen rund um Bauprojekte in Kiel
Nächster Artikel
Nur bei wenigen sorgt Trump für Skepsis

Kiel feiert noch bis Sonntag den Kieler Umschlag.

Quelle: Frank Peter

Kiel. Als Alt-Bürgermeister Asmus Bremer samt Angetrauter Dorothea Catharina und Gefolge am Sonnabend um 12 Uhr auf dem Alten Markt die Stände eröffnete und den Handwerkerumzug begleitete, drängelten sich viele Besucher am Rand. „Jubel“-Schreie gab es auch für die Musikanten von „Die Vertriebenen“, „Corpus Iuiris“ und den Friedrichsorter Spielmannszug.

Kieler Umschlag

Umfrage: Wie gefällt Ihnen das neue Konzept? Stimmen Sie hier ab.

Bei trockenem Wetter war die Innenstadt voll. Marktvogt und „Fogelvrei“-Projektleiter Hohannes Faget zeigt sich zuversichtlich, dass das Fest bei Besuchern wieder besser ankommt, weil es sich nach Kritik an zu viel Ramsch mehr auf seine historischen Wurzeln besinnt.

Historischer Ursprung

Der Umschlag geht auf einen gleichnamigen mittelalterlichen Freimarkt ab 1431 zurück. An diesen Tagen trafen sich die adeligen Grundbesitzer sowie Kaufleute und ihre Rechtsanwälte aus Hamburg und Lübeck, um alle fälligen Geldgeschäfte abzuwickeln. Fürs Volk gab es zahlreiche Vergnügungsangebote durch Gaukler, Schausteller und Komödianten. Das Fest wurde ab 1975 wiederbelebt.

Nach einem Festgottesdienst in der Nikolai-Kirche endet das Programm am Sonntag um 18 Uhr mit dem Abschlussmarsch, dem Einholen der Büx unter Böllerschüssen und dem Abschied von Asmus Bremer am Warleberger Hof. Zum Kieler-Umschlag-Sonntag haben die Geschäfte verkaufsoffen.

Hier sehen Sie Bilder vom Kieler Umschlag 2017.

Zur Bildergalerie
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Martina Drexler
Lokalredaktion Kiel/SH

Mehr aus Nachrichten aus Kiel 2/3