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Viel Arbeit für die Polizei

Kieler Woche Viel Arbeit für die Polizei

Mit zahlreichen Einsätzen bei der Kieler Woche war der Rettungsdienst schon ordentlich gefordert. Die Polizei ermittelt gegen einen Deutsch-Iraker wegen sexueller Belästigung zweier Besucherinnen. Dann brannten in der Nacht auf dem Ostufer noch drei Gartenbuden ab.

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Ein Polizist wurde bei einer Widerstandshandlung verletzt.

Quelle: Imke Schröder (Symbolbild)

Kiel. 141 Einsätze auf dem Festgelände, 24 Transporte in Krankenhäuser: Im Vergleich zu den Vorjahren sind diese Zahlen nach Angaben des Leitungsdienstes der Feuerwehr für den Eröffnungsabend nicht besonders hoch: "Es wurden kleine Schnittwunden versorgt oder Betrunkenen auf die Beine geholfen", so der Feuerwehrsprecher. Wer dem Alkohol im Übermaß zugesprochen hatte, wachte dann im Krankenhaus wieder auf. "Wegen des Alkoholeinflusses ist es immer wieder zu kleinen Streitigkeiten und Verletzungen gekommen", sagte Polizeisprecher Matthias Arends. Ein Beamter wurde bei einem Widerstand verletzt und ist vorerst nicht dienstfähig.

Die Beamten nahmen von Freitagnachmittag bis Sonntagvormittag 44 Strafanzeigen auf, davon entfielen 26 auf den Bereich der Rohheitsdelikte wie Raub und Körperverletzungen. "Als Einsatzschwerpunkte haben sich am Wochenende das Bayernzelt sowie in den Nachtstunden der Bereich rund um die Bergstraße herauskristallisiert", so Arends. Die eingesetzten Polizeibeamten zeigten hier dauerhaft Präsenz, um für Ruhe zu sorgen. Die Polizei sprach 42 Platzverweise gegen aggressive Personen aus. In 18 Fällen kümmerte sich die Beamten um übermäßig alkoholisierte Erwachsene, von denen drei zur Ausnüchterung die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen mussten, da keine Angehörigen erreicht werden konnten. 

Ein 44 Jahre alter Tatverdächtiger konnte nach einer sexuellen Belästigung zweier Kieler-Woche-Besucherinnen in einem Linienbus ermittelt werden. "Der Deutsch-Iraker wurde erkennungsdienstlich behandelt und nach Anzeigenaufnahme entlassen", sagte der Polizeisprecher. Im Bereich der Hörn sei es zu einer weiteren sexuellen Belästigung gekommen, Tatverdächtige stünden hier noch nicht fest. In der Nacht zu  Sonntag meldeten Anrufer der Polizei, dass es im Bereich des Alten Marktes zu sogenannten Antanzdelikten gekommen sein soll. Die Einsatzkräfte konnten allerdings keine Feststellungen machen. Anzeigen liegen der Polizei zum jetzigen Zeitpunkt nicht vor.

Einsätze der Feuerwehr: Dramatisch ging es gegen 3.20 Uhr zu, als Anwohner hellen Feuerschein am Ellerbeker Weg auf dem Ostufer meldeten. Dort brannten zwei Gartenbuden in voller Ausdehnung. Mit einem Großaufgebot und mehreren Trupps unter Atemschutz gelang es schnell, die Flammen zu löschen. Gegen 3.50 Uhr der nächste Einsatz: In einem Treppenhaus an der Schönberger Straße brannte ein Blumentopf. Der qualmte derart heftig, dass die Anwohner alle verschreckt die Feuerwehr alarmierten. Menschen wurden nicht verletzt. Um 4.22 Uhr stand abermals eine Gartenbude in Brand - diesmal an der Hellkoppel wieder auf dem Ostufer. Auch diese Laube löschten die Feuerwehrmänner schnell. Die Brandursache und die Schadenshöhe waren am Sonntag zunächst unklar.

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