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Sportlich noch wertvoller

Kieler Woche Sportlich noch wertvoller

Die Enttäuschung über die verpasste Chance, ein drittes Mal olympische Segelwettbewerbe ausrichten zu können, ist abgeschüttelt. Ab sofort schaut Kiel Sailing City nach vorn und präsentierte auf der Messe Boot in Düsseldorf ein pralles Programm für die kommende Kieler Woche.

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Kiel präsentierte sich gestern auf der Düsseldorfer Boot mit seinem Maskottchen, J-70-Klassenpräsident Jürgen Waldheim, den 470-Seglern Matti Cipra und Malte Winkel, Oberbürgermeister Ulf Kämpfer, dem Regatta-Chef der Kieler Woche, Dirk Ramhorst, dem scheidenden Boot-Director Goetz-Ulf Jungmichel, dem künfigen Boot-Director Petros Michelidakis, HSH-Marketing-Leiter Claudius Nowak, Audi-Event-/Sportmarketing-Mann Johannes Polgar sowie Milan Cerny von SAP Sailing (von links).

Quelle: Fotografie C.B./www.segel-bilder.de

Düsseldorf/Kiel. Traditionell gehört der Montagabend bei der boot den Kielern. Der Kiel-Treff ist zu einem festen Programmpunkt geworden. Und so kamen Spitzensportler, Vertreter der Vereine und Verbände sowie aus Politik und Wirtschaft zusammen. Kiels OB Ulf Kämpfer war ebenso vertreten wie die ehemalige Stadtpräsidentin Cathy Kietzer. DSV-Präsident Dr. Andreas Lochbrunner hatte eine breite Schar seines Verbandes mit dabei. Den Landesseglerverband vertrat der Leistungssportbeauftragte Volker Scheel, und der Vorsitzende des Kieler YC, Carsten Krage, hatte Gelegenheit, sich mit den Vereinsspitzen der Kieler-Woche-Mitveranstalter vom NRV Hamburg und Hamburger SC auszutauschen. Lediglich der VSaW Berlin fehlte aus der Riege des Veranstalter-Quartetts der Kieler Woche.

Kieler Woche hat sich erweitert

Auf der Bühne konnte Organisationsleiter Dirk Ramhorst von großen Ambitionen zur kommenden Kieler Woche berichten. Denn das Großevent hat seinen Charakter verändert. Meisterschaften, die sonst eher außerhalb der Kieler Woche platziert wurden, haben nun Einzug in die Regattawoche gehalten. In das Programm vom 18. bis 26. Juni sind auch die Junioren-WM der 470er, die Europameisterschaft der J/70 sowie die deutschen Meisterschaften im Seesegeln und der paralympischen Klassen 2.4 mR und Sonar eingebunden. „Wir freuen uns, dass wir mit diesen Prädikaten die Kieler Woche 2016 weiter aufwerten“, sagte Ramhorst. Und auch OB Kämpfer glaubt fest daran, dass Kiel weiter im Konzert des großen Sports mitspielen wird: „Wir schauen, welche unserer Ideen wir auch ohne Olympia in den nächsten Jahren umsetzen können – schließlich wollen wir Welthauptstadt des Segelns bleiben“, so Kämpfer. Der Deutsche Segler-Verband nimmt diesen Ball auf und wird im Juni offiziell sein Nationalteam in Richtung Rio verabschieden.

Junioren setzen in Kiel auf Sieg

Rio haben die Kieler Malte Winkel und Matti Cipra zwar nur als Sparringspartner im Blick. Doch danach wollen sie sich selbst in der Reihe der deutschen 470er-Spitze etablieren. Und dazu soll die Kieler Woche 2016 ein wichtiger Schritt werden. Bei der Junioren-WM wollen sie ihr letztes Jahr in der U24-Altersklasse krönen. „Die WM in Kiel ist einfach der perfekte Abschied für uns aus dem Juniorenbereich. Nach Silber und Bronze in den vergangenen beiden Jahren setzen wir in Kiel auf Sieg“, so Winkel. Zweites internationales Meisterschafts-Highlight der Woche wird die EM der boomenden J/70-Klasse. Über 50 Boote werden in der Kielboot-Klasse erwartet.

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