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Mit einem Rosenkranz zu Dieter Bohlen

Kielerin bei DSDS Mit einem Rosenkranz zu Dieter Bohlen

Vor drei Jahren schon war die Kielerin Anita Wiegand bei den Kids von „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) dabei und schaffte es unter die 30 besten Sänger. Nun träumt sie davon, bei der 13. Staffel der RTL-Show und den Großen ganz vorne mitzumischen – und hat sich Pop-Titan Dieter Bohlen und seinem Team gestellt.

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Singen, so sagt sie, sei ihr Leben: Die Kielerin Anita Wiegand (16) ist in der aktuellen Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) dabei.

Quelle: Karina Dreyer

Kiel. Nach dem Casting am Kieler Bahnhof im September bekam Anita eine Einladung nach Köln, um ein weiteres Mal vorzusingen. So erfolgreich war sie dabei, dass sie eingeladen wurde, ihr Talent auch vor laufender Kamera und der Jury mit Dieter Bohlen, Shooting-Star Vanessa Mai, Schlagerstar Michelle sowie Scooter-Frontmann H.P. Baxxter beurteilen zu lassen. „Bei den DSDS Kids damals war ich ganz ruhig, aber dieses Mal war ich sehr sehr nervös“, beschreibt die Schülerin den Auftritt, der Mittwochabend ab 20.15 Uhr ausgestrahlt wird. Allein schon die drei Stunden Wartezeit bis zum großen Moment und die lange Anfahrt mit dem Wagen nach Köln waren stressig. „Aber dann noch die tollen Stimmen der anderen Mitstreiter zu hören, das hat mich verunsichert“, gesteht sie.

 Für ihren Auftritt hat sich die hübsche und zierliche Kielerin nicht nur auffällige Pelzstiefel, sondern auch den Song „At Last“ von Etta James ausgesucht und erntete prompt einen Spruch von Dieter Bohlen: „Das ist eine tödlich schwere Nummer. Aber wenn du die gut singst und dann mit den Stiefeln, bekommst du von mir fünf Ja’s. Ich finde die Nummer so geil – wenn man sie singen kann“. Ob die 16-Jährige ihn schließlich überzeugt hat, wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten.

 Aber verraten hat Anita Wiegand, dass das Singen schon immer ihre Leidenschaft war und sie ihre Stimme von der väterlichen Seite geerbt hat. Denn nicht nur Vater Siegfried Weiß trifft die Töne, auch ihre beiden Brüder, der Onkel und Cousin sind gesangsstark. „Ich singe, seitdem ich sprechen kann“, erklärt sie. Ob alte oder moderne Lieder, „bei uns spielt von morgens bis abends Musik“, betont auch Mutter Manuela Wiegand. Und da der ganzen Sinti-Familie die Musik im Blut liegt, ist die große Familie meist auch dabei.

 Doch nicht nur von den Verwandten bekommt sie Unterstützung, sondern auch in ihrem starken Glauben findet sie Kraft. Als Glücksbringer hat sie deshalb ihren Rosenkranz dabei. „Ich werde Superstar, weil Singen mein Leben ist“, ist sie sich sicher und möchte, egal, wie die Show für sie endet, an einer Gesangskarriere arbeiten. Schon während der Kieler Woche stand sie auf der Bühne, zudem ist sie im Chor ihrer christlichen Gemeinde und tritt privat bei Familienfesten auf.

 Kiel darf heute Abend mitzittern, noch einige Etappen zum Finale liegen vor der 16-Jährigen: Schafft sie es unter die 120 besten, wäre die nächste Hürde die Top 32, die Anfang März dann nach Jamaika fliegen darf. Dort kristallisiert sich die Top Ten heraus, die in den Eventshows auftreten dürfen. Ab da entscheidet dann der Zuschauer.

 Eins möchte Anita Wiegand im Hinblick auf den oft kritisierten Dieter Bohlen aber noch sagen: „Ich durfte ihn ja persönlich treffen und kann nur sagen, dass der eigentlich ganz lieb ist und nicht so schlimm, wie man denkt.“

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