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Spatenstich für den Wertstoffhof

Vom Ostufer nach Wellsee Spatenstich für den Wertstoffhof

Der Abfallwirtschaftsbetrieb (ABK) auf dem Ostufer wird voraussichtlich im kommenden Jahr vom Klausdorfer Weg nach Wellsee umziehen. Mit dem ersten Spatenstich begannen am Donnerstag die Bauarbeiten für den neuen Wertstoffhof im Gewerbegebiet an der Clara-Immerwahr-Straße.

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Für den neuen Wertstoffhof in der Clara-Immerwahr-Straße im Gewerbegebiet Wellsee haben die Bauarbeiten begonnen. Den ersten Spatenstich setzten Darius Manczuk vom Planungsbüro 2werk Architektur GmbH, Oberbürgermeister Ulf Kämpfer, ABK-Werkleiter Enno Petras und Matthias Neumann, Geschäftsführer von KIB Krebs Infrastruktur & Betonbau (von links).

Quelle: Karin Jordt

Kiel. Größer, komfortabler und sicherer soll die 4,765 Millionen Euro teure Zweigstelle im Gewerbegebiet werden. Kunden können künftig die Wertstoffe oder den Sperrmüll problemlos in ein tiefergelegtes, überdachtes Containerbecken werfen und müssen ihre Abfälle nicht mehr mühsam über Leitern oder Tritte in die Behälter hieven. Weil für die verschiedenen Abfallsorten mehrere Container bereitgestellt werden, versprechen sich die Planer auch eine wesentlich schnellere Entsorgung. Weiter sind Stellplätze für Arbeitsgeräte, ein Betriebsgebäude und eine Annahmestelle für Elektroschrott geplant. Eine breite Fahrspur bietet viel Platz für die Kunden. „Es ist das größte Bauvorhaben des ABK seit Jahrzehnten“, betonte Werkleiter Enno Petras. Nach einem passenden Grundstück sei lange gesucht worden. 2014 habe der ABK das Areal gekauft. Im August dieses Jahres habe das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und Ländliche Räume die Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz erteilt.

28 000 Kubikmeter Boden werden abgetragen

Wertstoffhöfe seien wichtige Einrichtungen für die Infrastruktur, sagte Oberbürgermeister Ulf Kämpfer, der als Wirtschaftsdezernent auch fachlich für den Bereich zuständig ist. Der Betrieb am Klausdorfer Weg sei zu eng geworden und könne nicht erweitert werden. Der neue Hof sei gut erreichbar. Die Gestaltung in zwei Ebenen nehme auf die Gesundheit der Menschen und den demografischen Wandel Rücksicht.

Die neue ABK-Niederlassung wird voraussichtlich in einem Jahr, am 1. Oktober 2017, den Betrieb aufnehmen. Auf dem 12 500 Quadratmeter großen Grundstück im Gewerbegebiet müssen wegen der großen Höhenunterschiede zunächst etwa 28 000 Kubikmeter Boden abgetragen werden, bevor die Beton- und Stahlbauarbeiten für das Containerbecken beginnen. Weil genug Platz ist, können in Zukunft auch gut erhaltene Möbel und Gebrauchsgegenstände aussortiert und zur weiteren Verwendung aufbewahrt werden. Ein Vorteil des neuen Standortes ist auch, dass sich in der direkten Nachbarschaft keine Wohngebiete befinden, die durch den Lieferverkehr und den Transport der Container gestört werden könnten.

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