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Landesfinanzierung für Städtisches Krankenhaus

Klinik-Sanierung Landesfinanzierung für Städtisches Krankenhaus

Dank einer Finanzierung von 3,5 Millionen Euro durch das Land Schleswig-Holstein kann das Städtische Krankenhaus Kiel seine Innere Medizin ausbauen. Gesundheits-Staatssekretärin Anette Langner übergab am Mittwoch den Förderbescheid. Der Streit über kommunale Förderung ist noch ungelöst.

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Hier findet die erste Landesfinanzierung Eingang: das Städtische Krankenhaus in Kiel.

Quelle: Ulf Dahl

Kiel. Überschattet wurde die Übergabe vom schwelenden Finanzierungsstreit zwischen Land und Kommunen: Über ihr Programm stellt die Regierung zur Krankenhausmodernisierung 2016 gut 25 Millionen Euro bereit. Nach ihrer Überzeugung sind die Kommunen gesetzlich zu einem Co-Finanzierungsanteil in gleicher Höhe verpflichtet. Die Kommunen sehen das anders und lehnen eine Mitfinanzierung bisher ab.

Ohne Einigung mit dem Land müssten die Kommunen klagen, wenn sie Zahlungsaufforderungen bekommen und diesen nicht nachkommen wollen. Staatssekretärin Langner sprach am Mittwoch vom Startschuss für den Abbau eines beträchtlichen Investitionsstaus an Krankenhäusern.

Die Mittel für das Städtische Krankenhaus in Kiel würden dringend unter anderem für Sonographie, EKG und Endoskopie benötigt, sagte Geschäftsführer Roland Ventzke. „Diese Investitionen sind für eine optimale Patientenversorgung und moderne Arbeitsbedingungen absolut erforderlich und können nicht verschoben werden.“ Langner zufolge werden in Kürze weitere Förderbescheide an anderen Standorten folgen.

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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