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Willkommene Ablenkung für kranke Kinder

Klinikclown gesucht Willkommene Ablenkung für kranke Kinder

Die beiden Klinkclowns Dr. med. Wurst und Dr. Baguette suchen Verstärkung. Mit Zaubertricks und vielen Späßen bringen sie die kleinen Patienten in der Kinderklinik des UKSH zwei Mal die Woche auf andere Gedanken. Gerne würden sie ihr Team erweitern.

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Die Klinikclowns Dr.med. Wurst (Harald Roos) und Dr. Baguette (Danielle Trépanier) untersuchen den Patienten Kaan Toprak (11) in der UKSH Kinderklinik in Kiel auf ihre ganz eigene Art und Weise.

Quelle: Björn Schaller

Kiel. Es gibt Jobs, die erfordern wahre Heldenleistungen. Denn wie sonst schafft man es, das Leid der Welt zu sehen und dabei noch Witze zu reißen? Wie schafft man es, Späße zu machen, wenn einem gar nicht zum Lachen zumute ist? Harald Roos (54) und Danielle Trépanier (58) sind solche Helden. Jeden Dienstag und jeden Donnerstag gelingt den beiden der Spagat zwischen den Polen menschlicher Regungen. Dann sind sie als Klinikclowns in der Kinderklinik des UKSH am Kieler Schwanenweg im Einsatz. Feinfühlig und sensibel heitern sie todkranke Kinder auf, zaubern ein Schmunzeln in die Gesichter weinender Eltern und bringen ganz viel Farbe in den Klinikalltag. Jetzt suchen sie Verstärkung.

Als Klinikclown in der Kieler Kinderklinik

Kaum betreten Harald Roos und Danielle Trépanier mit zig Koffern, einem Kinderwagen und einem kleinen Bollerwagen voller Requisiten das große Klinikhochhaus, geschieht auch schon die Verwandlung. Dann werden aus ihnen binnen einer halben Stunde Dr. med. Wurst und Frau Dr. Baguette. Wenig später wird auch schon in den Patientenzimmern gefurzt, gezaubert, geblödelt und gelacht.

Wenn Dr. med. Wurst und Dr. Baguette kommen, wird gelacht

„Nicht immer ist mir zum Lachen zumute“, sagt Harald Roos auf dem Flur. Irgendjemand sagte ihm mal, dass sein Kostüm vielleicht auch eine Art Panzer sei. „Da hab’ ich lange drüber nachgedacht. Fand den Ausdruck zunächst zu martialisch. Aber irgendwie stimmt das schon.“ Als Verstärkung wünschen die beiden Clowns sich am besten einen Kleinkünstler. Bezahlt werden die Klinikclowns ausschließlich über Spenden.

Auf der Internetseite http://www.klinikclowns-kiel.de  gibt es weitere Details über den Job und wie man sich bewerben kann.

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Ein Artikel von
Kristiane Backheuer
Lokalredaktion Kiel/SH

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