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Auf dieses Fundament bauen die Stadtwerke

Kraftwerk Auf dieses Fundament bauen die Stadtwerke

Der Bau geht voran: Auf dem Gelände neben dem Gemeinschaftskraftwerk wurde jetzt das zwei Meter starke Fundament mit einem Durchmesser von 31 Metern für den Wärmespeicher der Stadtwerke gegossen. Drei Betonwerke in Kiel und im Umland hatten dafür ihre Produktion hochgefahren.

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Das zwei Meter hohe Fundament dürfte einzigartig in Kiel sein. Frieder Lutz hat den Untergrund für den Wärmespeicher geplant und den Bau beaufsichtigt.

Quelle: Frank Peter

Kiel. Von jedem Werk pendelten jeweils acht Betonmischer 19 Stunden lang zwischen den Werken in Kiel (Edisonstraße und Grasweg) sowie einem weiteren in Preetz (Industriestraße) zur Baustelle in Hasselfelde. Dort pumpten sie die zähe graue Masse in die Verschalung. 18000 Kubikmeter wurden benötigt, erklärte Frieder Lutz, verantwortlich bei der Firma Fichtner für den Bau. Diese Menge entspricht dem Inhalt von knapp 13000 Badewannen.

Damit das Fundament mit dem immensen Gewicht nicht absackt, hatten die Arbeiter vorher 121 Pfähle mit einer Länge von 18 Metern in den Boden getrieben. Nach etwa 28 Tagen ist der Beton komplett durchgehärtet. Bereits nach einer Woche ist nach Angaben von Lutz die Masse aber schon so fest, dass darauf weitergearbeitet werden kann. In den kommenden Tagen wird die Firma Setzungsmessungen durchführen. Wichtig ist, dass das Fundament nicht seitlich wegkippt. Das wäre verheerend: Der Wärmespeicher soll 60 Meter hoch werden und 42000 Kubikmeter Wasser fassen. Der „Schnellkochtopf“ soll im Oktober kommenden Jahres in Betrieb gehen. Gespeichert wird dann ein Volumen, das der gesamten Heizwassermenge im Kieler Netz entspricht. Die Stadtwerke investieren nach eigenen Angaben 18,5 Millionen Euro für den Wasserspeicher, der später an das geplante Gasheizkraftwerk angeschlossen werden soll. Bomben liegen dem Bau nicht mehr im Weg: Nachdem neun Blindgänger entschärft wurden, gilt das Gelände auf dem Ostufer jetzt als sauber.

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Ein Artikel von
Günter Schellhase
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