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Grüne stützen Pläne für die „alte Mu“

Kreativzentrum Grüne stützen Pläne für die „alte Mu“

Die Idee eines „Dorfes“ für kreative Köpfe mitten in der Stadt findet weitere politische Unterstützung. Es setzen sich bereits zwei Initiativen dafür ein, auf dem ehemaligen Gelände der Muthesius-Kunsthochschule am Lorentzendamm eine solche Ideenschmiede dauerhaft zu etablieren.

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Noch ist es ein utopischer Blick in die Zukunft. Doch die Nutzung der Gebäude der „Alten Mu“ als Werkstätten für kreative Ideen, bekommt jetzt zumindest weitere politische Unterstützung.

Quelle: © Visualisierung: drej

Kiel. Nachdem Wissenschafts-Staatsekretär Rolf Fischer dem Projekt bereits seine Unterstützung zusagte („das Land wird jeden realisierbaren Vorschlag dazu unterstützen“), versuchen nun auch die Kieler Grünen die neuen Pläne für die „alte Mu“ weiter voranzutreiben.

 Dabei helfen soll ein umfassender Antrag, der beim Kreisparteitag der Grünen am Mittwoch zur Abstimmung gestellt wird. Danach werden die Verantwortlichen im Wissenschaftsministerium und der Stadt aufgefordert, bis zum Verkauf des Geländes (es gehört dem Land), den dort bereits aktiven Vereinen, Initiativen und Projekten eine Zwischennutzung zu gewähren. Die Stadt möge dabei die Möglichkeit einer Trägerübernahme des Geländes prüfen.

 Nun arbeitet der Verein „Alte Mu Impulswerk“ an einer „Mu-Topie“, die künftig kreative Arbeit mit alternativen Bildungs- und Wohnmodellen auf dem Gelände am Lorentzendamm verbinden soll. Dazu hat der Verein jetzt einen Flyer hergestellt (Auflage: 20000), der über diese Pläne informiert.

 Der Flyer stellt die Möglichkeit der Finanzierung in Form einer Genossenschaft vor. Bereits eingerichtet ist dazu ein Treuhandkonto, das später als finanzieller Grundstock für dieses Genossenschaftsmodell dienen soll. Doch bis die entsprechenden Anteile zum voraussichtlichen Stückpreis von 500 Euro ausgegeben werden, kann es nach Päpkes Einschätzung „noch eine ganze Weile dauern“. Schließlich müssten die rechtlichen Voraussetzungen dafür von Experten noch gründlich geprüft werden.

 Die Kieler Grünen jedenfalls begrüßen das Vereinskonzept zur Ausrichtung des Areals als „Kristallationskeim für Innovativität und soziales Engagement“ sowie das Finanzierungsmodell in Form einer Genossenschaft. Mit Übernahme der städtischen Trägerschaft soll laut Antrag der Grünen vorerst auch die Finanzierung laufender Betriebskosten durch die Stadt erfolgen. „Spätestens nach sechs Monaten“ müsse dann aber der Verein die Kosten selbst tragen.

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Ein Artikel von
Jürgen Küppers
Lokalredaktion Kiel/SH

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