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Albig stellt Zeichen auf Wahlkampf

Kreisparteitag der SPD Albig stellt Zeichen auf Wahlkampf

Ministerpräsident Torsten Albig hat zum Auftakt des Kieler SPD-Kreisparteitags die Wohnungsbaupolitik der Stadt Kiel gelobt. "Wenn es ein großes sozialdemokratisches Thema gibt, dann ist es das Wohnen", sagte Albig. Die Landes-CDU kritisierte er für ihren Kursschwenk in der Bildungspolitik.

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Ministerpräsident Torsten Albig hat zum Auftakt des Kieler SPD-Kreisparteitags die Wohnungsbaupolitik der Stadt Kiel gelobt.

Quelle: Carsten Rehder/dpa (Archivbild)

Kiel. Einen Tag nachdem Sozialdezernent Gerwin Stöcken (SPD) und Baudezernent Peter Todeskino (Grüne) am Schusterkrug das erste städtische Bauprojekt seit dem Verkauf der Kieler Wohnungsbaugesellschaft um die Jahrtausendwende präsentiert hatten, schwärmte Albig: "Kiel geht voran - das ist ein gutes Zeichen."

Auf dem Parteitag im Kieler Legienhof stehen die Zeichen auf Wahlkampf. Albig verteidigte erneut die Haltung der Landesregierung im Streit um die Abschiebepolitik. Er sei stolz, in einer Partei zu sein, die sich dem "Unsinn im Bund" widersetzt. Scharf attackierte der Ministerpräsident auch den Kursschwenk der Landes-CDU in der Bildungspolitik und die Forderung nach einer Rückkehr zu G9. "Das macht die Schulen kirre."

Kiels Kreischef Jürgen Weber, der für zwei weitere Jahre kandidiert, forderte, dass seine Partei "selbstbewusst, aber ohne Überheblichkeit" in die bevorstehenden Wahlkämpfe ziehen soll. "Gegen die Kieler SPD", so Weber, "kann kein politisches Bündnis geschmiedet werden." Auf dem Programm der SPD steht an diesem Sonnabend auch die Wahl des Vorstands. Jürgen Weber hat sich bereit erklärt, für zwei weitere Jahre die Kreispartei zu führen.

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Ein Artikel von
Kristian Blasel
Ressortleiter Lokalredaktion/Kiel

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