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Letzter Dreifachanlauf in Kiel

Kreuzfahrer Letzter Dreifachanlauf in Kiel

Es ist der letzte Höhepunkt der Kreuzfahrtsaison 2015 in Kiel: An den Kais werden am Sonnabend die „MSC Orchestra“, „Aidacara“ und „Europa“ abgefertigt. Für die „MSC Orchestra“ war es der vorerst letzte Anlauf. Die Reederei will das Schiff künftig in der Ägäis einsetzen.

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Mehr als 100 Besuche hat die „MSC Orchestra“ seit dem Erstanlauf am 20. Mai 2009 in Kiel absolviert.

Quelle: Frank Behling (Archiv)

Kiel. Alle drei Schiffe werden zwischen 18 und 19 Uhr die Landeshauptstadt verlassen. Für die „MSC Orchestra“ und die „Europa“ war es der letzte Anlauf in diesem Jahr. Sie nehmen nun Kurs auf den Süden. Nur die „Aiadacara“ wird noch in der Ostsee bleiben und bis Mitte Oktober Kreuzfahrten von Kiel aus unternehmen.

Der Abschied der „MSC Orchestra“ dürfte um 19 Uhr etwas emotionaler werden. Das 292 Meter lange Schiff war seit 2009 regelmäßig in Kiel. Es ist in der Flotte der Reederei MSC Crociere das Schiff mit den häufigsten Anläufen in Kiel. Mehr als 100 Besuche hat die „MSC Orchestra“ seit dem Erstanlauf am 20. Mai 2009 in der Landeshauptstadt absolviert. Damals war das Schiff mit den Fontänen des Feuerlöschschiffes „Kiel“ begrüßt worden. Im Winter wird das Schiff in der Karibik kreuzen und ab April von Venedig aus zu Kreuzfahrten in die Ägäis auslaufen. Ob das Schiff irgendwann mal wieder nach Kiel zurückkehren wird, ist derzeit noch nicht absehbar. 

„Nach Kiel wird 2016 unsere ‚MSC Musica‘ kommen und den Sommer über von hier ins Nordland und in die Ostsee auslaufen“, sagt Michael Zengerle, Deutschland-Chef der Reederei MSC Crociere. „Langfristig ist der Einsatz eines größeren Schiffes in Kiel geplant“, sagt er. Eigentlich hätte 2016 bereits die „MSC Fantasia“ (4400 Passagiere) ab Kiel fahren sollen. Dieses Schiff wurde jedoch durch die für 3600 Passagiere ausgelegte  „MSC Musica“ ersetzt.  

Die „MSC Fantasia“ wurde entgegen der ersten Planung 2016 nach Florida umgeroutet. „Das lag am starken Dollar und auch an dem wachsenden Interesse aus dem amerikanischen Markt an unserer Marke“, erklärt Zengerle. Die Reederei will bis 2017 ihre Kapazitäten in der Karibik erweitern, da besonders bei amerikanischen Passagieren ein großes Interesse an der Reederei mit italienischen Ambiente bestehe, so Zengerle.

In Deutschland setzt MSC weiterhin auf das Hafentrio Kiel, Hamburg und Warnemünde. „Besonders Kiel und Hamburg sind für uns ganz wichtige Häfen. Von dort aus werden auch in Zukunft die meisten Passagiere abgefertigt“, sagt der Manager. In Hamburg war in diesem Sommer mit der „MSC Splendida“ erstmals ein Schiff der großen „Fantasia“-Klasse.   

MSC absolvierte in Kiel in diesem Jahr insgesamt 23 Schiffsbesuche. 20 entfielen auf die „MSC Orchestra“ und drei auf die „MSC Sinfonia“. Die Anläufe der „MSC Sinfonia“ waren eigentlich in Warnemünde geplant, mussten dort aber wegen zu starkem Wind abgesagt und nach Kiel verlegt werden.

Wölfe auf Schnuppertour in Kiel

Der Mannschaftsbus des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg war am Sonnabend in Kiel unterwegs. Grund war eine Schiffsbesichtigung von einer Gästetruppe aus der niedersächsischen Stadt. Für die Tour nach Kiel nutze die Wolfsburger Reisegruppe den Mannschaftsbus der Bundesligamannschaft. Das Team selbst brauchte den Bus nicht. Der VfL Wolfsburg hat ein Heimspiel gegen Hertha BSC Berlin.

Der Mannschaftsbus vom VfL Wolfsburg in Kiel. Foto: Frank Behling

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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