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Viel Buntes rund um die Schleuse

Kulturmeilenfest Viel Buntes rund um die Schleuse

Vom Holtenauer Schleusenknacker bis zur Kalligrafie im Wiker Anscharpark: Am Sonntag lud der Verein Maritimes Viertel zum 3. Kulturmeilenfest in Holtenau und in der Wik ein und zeigte, was es auf beiden Seiten des Kanals so alles zu entdecken gibt. Motto des diesjährigen Festes war der Unicef-Weltkindertag, daher gab es auch viele Angebote für die Kleinen.

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Apel schälen oder jonglieren im Schleusenpark: Thilo Strämke-Bauer (links), Leiter Stefan Heinrich und Bente Plautz vom Jugendtreff Nord mit Dana Graepel, die an der Apfelsschälmaschine für Vitamine sorgte.

Quelle: Karina Dreyer

Wik/Holtenau. In Holtenau lockte Karin Schäfer vor ihrem maritimen „Laden 42“ mit Kinderschminken und Anna Roosen-Runge ließ kleine Steine bemalen. „Für mich ist das Kulturmeilenfest als Werbung wichtig, gerade am Wochenende sind viele Touristen und Urlauber hier“, erklärt Schäfer.

 Nur einen Katzensprung weiter zeigt die Schlachterei Mogensen eine Ausstellung über das alte Holtenau. Kerstin und Matthias Schlüter haben vor kurzem hier noch gewohnt und sind nach Bordesholm gezogen. „Wenn man die Bilder sieht: Wir vermissen Holtenau sehr, weil man hier toll wohnen kann“, sagt das Paar. Matthias Schlüter beißt ein Stück vom Mogensens Schleusenknacker ab. Geräuchert, echt lecker, diesen Knacker kenne jeder in Holtenau.

 Vom Tiesssenkai pendelte Tim Staufenberger mit der „Pontylus“ zu seiner Muschelzuchtfarm. „Schon vor der ersten Fahrt warteten ganz viele“, freute er sich. „Überhaupt: das Kulturmeilenfest wurde super angenommen.“ Die Erfahrung machte er auch im Schleusenpark, wo er zusammen mit dem Groove-Center Kiel Instrumente zeigte und baute.

 Auch der Jugendtreff Nord beteiligte sich mit Jonglage und Apfelschälmaschine am Kulturmeilenfest. „Da wir ein Angebot des Stadtteils Wik sind, hoffen wir, dass Jugendliche sich für unsere Angebote im Jugendtreff interessieren und uns kennenlernen wollen“, sagte Leiter Stefan Heinrich. Malerische Stimmung herrschte in der Werkstatt für kreative Unruhe im Haus 1 des Anscharparks. Über Franny Petersen-Storck können große und kleine Besucher dort Kurse buchen. Zum Beispiel bei dem gebürtigen Chinesen Shiping Li. Der Ingenieur hat seit 20 Jahren eine Leidenschaft: Sein Hobby ist die Kalligrafie, die er nun auch anderen nahe bringen möchte. „Viele Leute sagen, dass die Schriftzeichen sehr schwierig sind, aber man lernt Strich für Strich, wie sich die Zeichen zusammensetzen“, erklärte Shiping Li.

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