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Theaterschiff muss Heringen weichen

Laichgebiet Theaterschiff muss Heringen weichen

Ein bisschen hakelig ist es zeitweise gelaufen, nun scheint das Theaterschiff in der Hörn zu kommen. Jedoch soll es nun am West- statt am Ostufer festmachen. Der Ortsbeirat Gaarden reagiert mit Unverständnis. Schuld daran sind Heringsschwärme.

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Für den Heringsschutz soll das Theaterschiff von der Ost- auf die Westseite der Hörn verlegt werden.

Quelle: Frank Peter

Kiel. Wie Thomas Hamann vom Theater Lore & Lay berichtet, sind die wesentlichen Hürden aus dem Weg geräumt, nach den Sommerferien kann deshalb aller Voraussicht nach Premiere an Bord gefeiert werden.  Demnächst unterschriftsreif dürfte der Vertrag mit dem Hafenamt über einen Liegeplatz sein. Wobei es mit der ursprünglich gewünschten Fläche an der Ostkante der Hörn nichts wird. Zur Begründung heißt es seitens der Stadt, dass sich dort ein Herings-Laichgebiet befindet, das nicht gestört werden dürfe. So wie es aussieht, fällt der Vorhang damit bald auf der anderen Seite der Hörn.

Begeisterung ruft das im Ortsbeirat Gaarden nicht hervor. Von Anfang an hat das Gremium das Projekt begleitet und unterstützt, nun schippert es wohl aus seinem Zuständigkeitsbereich hinaus in den Ortsbeirat Mitte. „Auf der Ostseite der Hörn wäre genug Platz für drei Theaterschiffe“, ärgert sich Gaardens Ortsbeiratschef Bruno Levtzow (SPD). Zwar sei es an sich nicht tragisch, dass nun an einer anderen Stelle geschauspielert werden soll, jedoch gehe es ums Grundsätzliche. Levtzow sieht sich in seinem Eindruck bestätigt, dass in Kiel die schönen Dinge gern dem Westufer zugeschlagen werden, die Probleme jedoch auf dem Ostufer bleiben.

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