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Wie bringt man Reiskörner zum Hüpfen?

Lange Forschernacht Wie bringt man Reiskörner zum Hüpfen?

Es knallt, brennt und fliegt im naturwissenschaftlichen Anbau der Gemeinschaftsschule Hassee. Zur langen Forschernacht haben die Nawi-Lehrer die Fünft- und Sechstklässler eingeladen. Und die probierten sich mit Begeisterung an mehr als 50 Experimenten in den Bereichen Wasser, Luft, Feuer und Co. aus.

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Wie man grüne Milch macht und dabei noch PH-Werte misst, das probieren (von links) Felix (11), Merle (11), Hamza (10) und Timm (10) aus.

Quelle: Jennifer Ruske

Hassee/Vieburg. Wie bringt man Reiskörner zum Hüpfen, ohne den Topf zu berühren? Wie misst man nur mit Rotkohlsaft den PH-Wert von Milch? Wie bringt man Teebeutel zum Schweben? Und wie zündet man eine Kerze an, ohne die Flamme an den Docht zu halten? Es sind spannende Experimente, die sich die Nawi-Schüler aus der Oberstufe, Eltern und Lehrer unter Anleitung der Lehrer Bettina Klein, Felicitas Bentzien, Stefan Deter und Ulrike Pangert ausgedacht haben. Zum dritten Mal hat das Team die Fünft- und Sechstklässler zur langen Forschernacht eingeladen – auf absolut freiwilliger Basis. „Die Zahl der Anmeldungen hat in diesem Jahr alles getoppt“, freuen sich Bettina Klein und Felicitas Bentzien. Mehr als 75 Kinder stellen sich drei Stunden lang konzentriert der Herausforderung, Lösungen für die Experimente zu finden.

Tüfteln und Knobeln aus dem Stand

Feuer und Flamme für die Versuche sind Merle, Felix und Tim (alle 5d). „Es macht Spaß, zu experimentieren und zu sehen, was passiert, wenn man Sachen mischt“, erzählen sie. Dass Milch grün wird, wenn man Rotkohlsaft dazugibt, finden sie „super spannend“. An der Farbe lässt sich übrigens der pH-Wert erkennen, erklärt Amira (16), die den Versuch begleitet. „Alles was grün bis gelb aussieht, hat einen pH-Wert über 7.“ Um das alleine herauszufinden, müssen die Kinder ganz schön knobeln. Leichter hingegen scheint die Lösung einen Stand weiter: „Die magnetische Kugel fällt schneller durch das Kunststoffrohr als durch das Kupferrohr“, haben Lukas (12), Finn (11) und Jana Lotte (11) herausgefunden. Warum das so ist? „Weil das Kupfer die Magnetkugel anzieht und bremst, Kunststoff aber nicht?“, überlegen die Schüler. „Wir machen bei der Forschernacht mit, weil es einfach cool geklungen hat, was hier passiert“, erzählen die Drei aus der 5b.

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