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Litfaßsäulen in Kiel werden abgebaut

Städtewerbeung Litfaßsäulen in Kiel werden abgebaut

Die Zahl der Litfaßsäulen nimmt auch in Kiel ab. Eine Firma hat in den vergangenen Tagen rund 30 Litfaßsäulen abgebaut. Ihre Standorte waren für die Werbung zu unattraktiv.

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In Kiel-Russee wurde jetzt eine der Litfaßsäulen abgebaut. Ihr Standort war für die Werbung nicht so attraktiv.

Quelle: Frank Behling

Kiel. Die Litfaßsäulen haben zwei Weltkriege und die Rechtschreibreform überstanden. Obwohl der Name mit kurzem Vokal geschrieben wird, behielt die althergebrachte Schreibweise mit einem Eszett der trommelartigen Plakatträger bis heute ihre Gültigkeit. Ihre einst so große Werbewirkung hat hingegen etwas eingebüßt: Litfaßsäulen sind in Teilen der großen Städte vom Aussterben bedroht. Ihre Zahl nimmt dort kontinuierlich ab.

Seit Anfang März zog ein Bautrupp auch durch Kiel und baute rund 30 Litfaßsäulen ab. Einen Kahlschlag solle es aber nicht geben, beteuert die Betreiberin der Säulen. Der Rückbau geschehe teils aus baulichen Gründen, sagt eine Sprecherin der Firma Ströer, die die Werbeträger vermarktet. Auch eine „kontinuierliche Portfoliooptimierung“ spiele eine Rolle. Rund 280 Litfaßsäulen stehen derzeit noch in der Fördestadt auf kommunalem Grund. 

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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