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Holtenauer haben klare Präfenzen

MFG-5 Holtenauer haben klare Präfenzen

Nur ein Punkt stand am Dienstagabend auf der Tagesordnung der Ortsbeiräte Holtenau und Pries/Friedrichsort: die zweite Erschließung des MFG-5-Geländes. Und das Thema bewegte, gut 120 Bürger kamen zur gemeinsamen Sitzung der Ortsbeiräte und diskutierten ausdauernd die möglichen Varianten.

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Noch ist nichts entschieden. Möglich wäre aber, dass eine Straße zum MFG-5-Areal (vorne) über den südlichen Teil des Flugfeldes (hinten im Bild) verläuft.

Quelle: Frank Peter

Kiel. Es gehe heute noch nicht um eine Entscheidung über den Verlauf einer Straße, wiederholte Peter Bender, Leiter des Tiefbauamtes, am Dienstagabend mehr als einmal. "Die Verwaltung bittet Sie heute lediglich um Ihre Zustimmung zu unserem weiteren Vorgehen. Dass wir nämlich eine kleinere, abgespeckte Zahl an Varianten genauer prüfen können."

18 Anschlussmöglichkeiten des ehemaligen Marinefliegerareals wurden in der Machbarkeitsstudie, die die Verwaltung in Auftrag gegeben hatte, geprüft (wir berichteten). Einige der Varianten empfiehlt die Studie aus unterschiedlichen Gründen nicht weiter zu verfolgen.

Haltung der Holtenauer wurde deutlich

Während Bender alle 18 Varianten sowie ihre Vor- und Nachteile vorstellte, wurden die Präferenzen der anwesenden Holtenauer immer deutlicher. Die Mehrzahl wünscht sich eine Anbindung über die Bundesstraße 503 und möchte nicht, dass der Verkehr durch den Ort geleitet wird. Sogar Gelächter musste Bender für die Präsentation ebensolcher Möglichkeiten ertragen. Auch der Wunsch der Holtenauer nach einer Schließung des Flughafens trat während der Diskussion immer wieder zutage.

Das Votum des Ortsbeirates, wie die Verwaltung mit den Ergebnissen der Studie umgehen soll, vertagte das Gremium nach einer langen Diskussion auf die nächste Sitzung am 2. Mai.

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Ein Artikel von
Anne Steinmetz
Lokalredaktion Kiel/SH

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